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Die Rolle des Ex-Commerzbank-Chefs

Martin Blessing leitete bis zum Frühling die zweitgrösste Bank Deutschlands, die jetzt kräftig Stellen abbaut. Das stellt dem neuen UBS-Spitzenmanager kein gutes Zeugnis aus.

Der Konzern wird umgebaut, 9600 Stellen werden abgebaut: Hauptsitz der Commerzbank in Frankfurt. Foto: HBimages, Alamy
Der Konzern wird umgebaut, 9600 Stellen werden abgebaut: Hauptsitz der Commerzbank in Frankfurt. Foto: HBimages, Alamy

Die deutsche Commerzbank unterzieht sich einer schmerzhaften Schrumpfkur. Von den rund 45'000 Arbeitsplätzen streicht sie 9600, mehr als jeden fünften. Der radikale Abbau geht auf das Konto des neuen Commerzbank-Chefs Martin Zielke. Dieser hat erst im Frühling das operative Steuer von Martin Blessing übernommen; der führt seit einem Monat das Schweizer Geschäft der UBS mit rund 20'000 Mitarbeitern. Der 53-Jährige hat seinen früheren Hochrisikojob mit dem Vorsitz einer stabilen Bankentochter getauscht, die innerhalb der globalen UBS mit ihrem führenden Private Banking dank ansehnlichen Gewinnen einen hohen Stellenwert geniesst. So erzielte die UBS Schweiz im ersten Halbjahr 2016 einen Gewinn vor Steuern von über 900 Millionen Franken – das war mehr als das Doppelte des gesamten Halbjahres­gewinns der Commerzbank.

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