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Tschetschenen schiessen auf Tschetschenen

Die russische Armee zieht aus Syrien ab, zurück bleiben tschetschenische Kämpfer – auf beiden Seiten.

IS-Kommandant Omar al-Shishani hiess eigentlich Tarchan Batiraschwili und war Tschetschene (Bild aus einem vom IS im Juni 2014 veröffentlichten Video). Foto: AP, Keystone
IS-Kommandant Omar al-Shishani hiess eigentlich Tarchan Batiraschwili und war Tschetschene (Bild aus einem vom IS im Juni 2014 veröffentlichten Video). Foto: AP, Keystone

Russland zieht seine Truppen teilweise aus Syrien ab. Präsident Wladimir Putin sieht seine Mission erfüllt: Sein Eingreifen hat den einst wankenden syrischen Machthaber Bashar al-Assad neu gefestigt.

Für Ramsan Kadyrow kommt der russische Abzug zu früh. Erst letzten Monat hat das bärtige Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tsche-tschenien eine grössere Zahl Kämpfer nach Syrien entsandt. Dem russischen Staatssender Kanal 1 erklärte er, seine «besten Männer» seien auf syrischem Boden und dienten der russischen Luftwaffe als Bombenlotsen. Einige hätten bereits ihr Leben gelassen. Die TV-Bilder zeigten junge Männer in Kampfanzügen mit russischen und tschetschenischen Flaggen am Ärmel. Der Kreml kommentierte den Auftritt nicht. Später sprachen Kadyrows Leute von «Freiwilligen». Private Verstärkung für die russische Armee.

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