Zum Hauptinhalt springen

Der letzte Irrtum

Jeder Fünfte in der Schweiz hat eine Patientenverfügung. Diese stellt die Ärzte häufiger vor Probleme, als dass sie ein selbstbestimmtes Sterben ermöglicht.

Endgültige Bestimmung: Was davor noch alles geschieht, lässt sich auch mit einer Patientenverfügung nicht so einfach bestimmen. Foto: Dieter Seeger
Endgültige Bestimmung: Was davor noch alles geschieht, lässt sich auch mit einer Patientenverfügung nicht so einfach bestimmen. Foto: Dieter Seeger

Mit dem 2013 eingeführten Erwachsenenschutzrecht haben Patientenverfügungen stark an Bedeutung gewonnen. Das Gesetz geht vom autonomen Patienten aus, der seine Behandlung bis zuletzt bestimmt und für den Fall der Urteilsunfähigkeit mit einer Patientenverfügung vorsorgt. Doch in der Realität kommen solche Verfügungen kaum zur Anwendung. «Meistens sind die Patientenverfügungen für uns nutzlos», sagt Tobias Merz, leitender Arzt für Intensivmedizin am Berner Inselspital.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.