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Alarmsignale ignoriertDer Mann richtete ein Blutbad an

Fälle von häuslicher Gewalt steigen – und Täter kommen häufiger vor Gericht. Wie Igor P., der seine Partnerin tötete

Igor P. richtete ein Blutbad an: Am Donnerstag muss er sich wegen Mord vor Gericht verantworten – für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Igor P. richtete ein Blutbad an: Am Donnerstag muss er sich wegen Mord vor Gericht verantworten – für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Nur anderthalb Jahre vor der Tat kandidierte P. (rechts) für den Stadtrat von Brig – hier bei einer Wahlveranstaltung mit Viola Amherd.
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Der promovierte Historiker war im Oberwallis bekannt und trat regelmässig als Vortragsredner auf.
Der promovierte Historiker war im Oberwallis bekannt und trat regelmässig als Vortragsredner auf.
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Es war ein grauenhafter Anblick für die herbeigeeilten Polizisten. Mit blutüberströmtem Hemd öffnete ihnen Igor P. die Tür und wies ihnen den Weg ins Wohnzimmer. Dort, auf dem Sofa, lag seine Partnerin, der er mit einem schweren Fäustel mindestens 15-mal mit voller Kraft auf den Kopf geschlagen hatte. Später stellte die Gerichtsmedizin keine Abwehrspuren fest. Die Verletzung war sofort tödlich. «Igor P. hatte ein Blutbad angerichtet», hält der Staatsanwalt in seiner sonst sachlich formulierten Anklageschrift fest.

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