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Mundart-Kolumne zur Generation YS’Ypsilon, wo ois bezeichnet

Panische Farben, letzte Vorhänge und immer weniger Luft: Wenn «Mundart»-Kolumnistin Sarah Elena Müller über die Gegenwart nachdenkt, kommt ein Gefühl von Endzeit hoch.

En seltsame Summer gaht z End. Alles lüüchtet. Farbe, schrill wie Panik, gellends Wolkerot, schreiends Tannegrüen. Alles kreischt uf ois ii. Ich wil mer s Hirn usknipse, erspart bliibe – ich dem haltlose Gemache und s Gemache mir. Kei Koheränz. D Autobahn stürzt ois entgege und uf de Bruscht e Platte.

«Germanisme» ghöri no d Mundartliebhaber i mim Ghörgang raune, Empörig über Verlust vo Irgend, vo irgend Heimatgfühl ohni würklichi Gfühl, also Gfühlsverlust und obe druf no Seniorinne mit Hang zum Sadismus. «Helvetisme» ghöri mini Lektorin scho süüfze, kopfschüttelnd mitem Stift überem Manuskript, untauglich für de düütschi Markt, als gäbs no en Markt für Irgend, Verlust vo Markt und Riichwiiti und obedruuf semibiografischi Autofiktion mit Hang zum Bodelose. Was, wenn eim s eigene Triibe id Egge triibt ?

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