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32 Jahre nach Maria Walliser Suter holt Gold und dankt Gut-Behrami

Die 26-Jährige gewinnt als erste Schweizerin seit 1989 eine WM-Abfahrt. Mit ihr auf dem Podest steht die gleiche Teamkollegin wie am Donnerstag. Sie sind bislang die grossen Figuren.

Der grösste Erfolg ihrer Karriere: Abfahrtsweltmeisterin Corinne Suter strahlt mit ihrer Medaille um die Wette.
Der grösste Erfolg ihrer Karriere: Abfahrtsweltmeisterin Corinne Suter strahlt mit ihrer Medaille um die Wette.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Es kann so einfach sein, das Skifahren, das Siegen. Corinne Suter merkt das an diesem Samstag in Cortina d’Ampezzo. Einwärmen? «Locker.» Einfahren? «Es ging so einfach von der Hand.» Das Team? «Jeder der Trainer war entspannt.» Der Servicemann? «Den bringt ohnehin nichts aus der Fassung.»

Suter steht oben am Start, der Himmel wolkenfrei, sie weiss: Die Sonne scheint für sie. Das wird ihr Tag. «Es konnte nur gut herauskommen», so sagt sie es, als sie unten im Ziel steht. Um ihren Hals baumelt eine goldene Medaille.

Es ist gut herausgekommen für die Schwyzerin. Sie ist die Schnellste der Abfahrt, Weltmeisterin der Königsdisziplin, als erste Schweizerin seit Maria Walliser. 32 Jahre ist es her, dass die Toggenburgerin in Vail triumphierte und in die Kameras strahlte, wie sie das immer tat. Nun tut das Corinne Suter, ihr Lachen ist genauso breit.

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