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Galapagos, die Anden und AmazonienSüdamerika für Unentwegte

Die Reise durch Ecuador lohnt sich – Corona zum Trotz. Erinnerungen an die Zeit vor dem Massentourismus werden wach.

Ob sich diese Riesenschildkröte fragt, wo all die Touristen geblieben sind ? Wegen Corona ist die Zahl der Galapagos-Besucher dramatisch gefallen: Von monatlich 20’000 Personen im Jahr 2019 auf 3000 im vergangenen Jahr.
Ob sich diese Riesenschildkröte fragt, wo all die Touristen geblieben sind ? Wegen Corona ist die Zahl der Galapagos-Besucher dramatisch gefallen: Von monatlich 20’000 Personen im Jahr 2019 auf 3000 im vergangenen Jahr.
Foto: Fred Bartu

Acht Wochen lang reist das Schweizer Ehepaar im Februar und März 2021 auf eigene Faust durch das südamerikanische Land. Nur einmal kommt ein mulmiges Gefühl auf: gleich zu Beginn des Ecuador-Trips, in der Hafenstadt Guayaquil. Wir erinnern uns an die Schreckensbilder, die ein knappes Jahr zuvor von hier aus um die Welt gingen: Strassen voller Särge und Covid-19-Toter!

Tempi passati. Heute scheint die Pandemie unter Kontrolle und die Stadt mindestens äusserlich normal – dank strengsten, von oben verordneten Hygienemassnahmen. Wie diese aussehen, erleben wir am Airport: Man misst unsere Temperatur, schleust uns durch eine Ozonkammer, desinfiziert Hände und Schuhe und verlangt stetes Maskentragen sowie einen negativen PCR-Test. Bienvenido im «Land des ewigen Frühlings»!

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