Zum Hauptinhalt springen

Sport-News heute+++ Bencic und Wawrinka scheitern früh +++ Schweizer Snowboarder enttäuschen erneut +++ Wicki verpasst Hallen-EM

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

LIVE TICKER BEENDET

Tennis: Bencic chancenlos gegen Keys

Nur drei Tage nach ihrer Finalniederlage im südaustralischen Adelaide gegen Iga Swiatek hat Belinda Bencic ihr Startspiel in Doha verloren. Die St. Gallerin (WTA 12) unterlag am WTA-500-Turnier der US-Amerikanerin Madison Keys (WTA 19), die erstmals seit Ende September wieder einen Match auf der Tour bestritt, 4:6, 1:6.

Bencic hat nun ein paar Tage Zeit, um sich zu erholen. Am Sonntag beginnt das Turnier in Dubai, wo sie 2019 den Titel holte und im Vorjahr in Runde 1 ausschied. (kai)

Tennis: Wawrinka scheitert an Chatschanow

Das ATP-500-Turnier von Rotterdam endete für Stan Wawrinka (ATP 20) bereits mit der 1. Runde. Der Champion von 2015 unterlag Karen Chatschanow (ATP 21) nach eineinhalb Stunden 4:6, 5:7. Während der 35-jährige Vaudois keine seiner drei Breakchancen nutzte, verwertete der Russe zwei seiner fünf Breakbälle und stellte im Head-to-Head auf 2:2.

Schon am Australian Open war Wawrinka früh ausgeschieden, damals verlor in der 2. Runde gegen den Ungarn Marton Fucsovics. (kai)

Leichtathletik: Wicki muss auf Hallen-EM verzichten

Silvan Wicki muss auf die Teilnahme an der Hallen-EM im polnischen Tolun (4. bis 7. März) verzichten. Der Sprinter vom STV Aarau hat seit seinem Schweizer Rekord (6,59 s) über 60 m an den nationalen Hallenmeisterschaften in Magglingen vom vorletzten Samstag Beschwerden in der Kniekehle. Mit Blick auf die Freiluftsaison möchte der 26-Jährige kein Risiko eingehen. (tzi)

Hat sich in Magglingen beim Lauf zum Schweizer Rekord verletzt: Sprinter Silvan Wicki.
Hat sich in Magglingen beim Lauf zum Schweizer Rekord verletzt: Sprinter Silvan Wicki.
Foto: athletix.ch

Ski/Snowboard: Swiss-Ski will WM 2025

Swiss-Ski bewirbt sich gemeinsam mit St. Moritz/Engadin als Ausrichter der Ski-Freestyle- und Snowboard-WM 2025. Das entsprechende Dossier sei am Montag eingereicht worden, teilte der Verband mit.

Die Welttitelkämpfe werden Anfang Juni anlässlich der Kalender-Konferenz der FIS in Slowenien vergeben. (kai)

Snowboard: Schweizer enttäuschen auch im Parallel-Slalom

Die Schweizer Alpin-Snowboarder blieben an der WM im slowenischen Rogla auch im Parallel-Slalom unter den Erwartungen. Wie schon tags zuvor im Parallel-Riesenslalom gewann nur ein Swiss-Ski-Athlet eine K.-o.-Runde. Dario Caviezel setzte sich gegen Landsmann Nevin Galmarini durch, ehe er im Viertelfinal an Benjamin Karl, dem neuen Weltmeister aus Österreich, scheiterte.

Bei den Frauen hatten Titelverteidigerin Julie Zogg, Jessica Keiser und Patrizia Kummer die Qualifikation überstanden, schieden aber alle im Achtelfinal aus. Gold ging an die 17-jährige Russin Sofia Nadyrschina, die am Montag bereits Silber gewonnen hatte. (kai)

Tennis: Vögele im Achtelfinal

Stefanie Vögele hat ihr Auftaktspiel am WTA-250-Turnier in Lyon nach hartem Kampf gewonnen. Die Weltnummer 122 schlug die um sechs Plätze schlechter klassierte Rumänin Irina Bara nach knapp drei Stunden 7:6 (7:3), 6:7 (5:7), 6:3.

Im Achtelfinal trifft die 30-jährige Aargauerin auf die Spanierin Paula Badosa (WTA 73). (kai)

Langlauf: Johaug holt WM-Gold

Langläuferin Therese Johaug hat ihr zwölftes WM-Gold eingefahren und ist über die Langstrecke weiterhin nicht zu schlagen. Die 32 Jahre alte Norwegerin siegte am Dienstag in Oberstdorf souverän über die zehn Kilometer in der freien Technik und sicherte sich damit ihren zweiten Titel im Allgäu. Die beiden Schwedinnen Frida Karlsson (54 Sekunden Rückstand) und Ebba Andersson (1:06 Minuten) hatten gegen Johaug keine Chance, sicherten sich aber Silber und Bronze. Schweizerinnen waren keine am Start. (dpa)

Snowboard: Kreuzbandriss bei Burgener

Kreuzband gerissen, Saison vorbei – und das zwei Wochen vor der WM: Pat Burgener hat sich vergangene Woche beim Training in Leysin am Knie verletzt und wurde am Sonntag bereits operiert, wie Swiss-Ski mitteilte. «Es ist wirklich schwer, diese Verletzung zu akzeptieren. Aber ich werde stärker zurückkommen. Ich hatte schon einmal eine Knieverletzung und weiss genau, was ich tun muss, um in Peking 2022 auf dem Podium zu stehen», sagt Burgener.

Der 26-jährige Walliser Halfpipe-Spezialist, der auch Musiker ist, will die snowboardfreie Zeit nun nutzen, um sein Debütalbum aufzunehmen. (kai)

Pferdesport: Turniere abgesagt wegen Herpes-Virus

Wegen der rasanten Verbreitung eines aggressiven Herpes-Virus (EHV-1) bei Pferden hat der Weltverband FEI in zehn europäischen Ländern alle internationalen Turniere abgesagt. Diese Regelung gilt zunächst bis am 28. März.

Mehrere Pferde sind nach FEI-Angaben bereits am Virus gestorben. «Der Ausbruch ist wahrscheinlich der schlimmste seit vielen Jahrzehnten in Europa», sagte Generalsekretärin Sabrina Ibáñez in einer Mitteilung.

Begonnen hat das Infektionsgeschehen bei einer Turnierserie in Valencia. Alle Pferde, die seit dem 1. Februar dort im Einsatz waren, sind vorerst für weitere Turnierteilnahmen gesperrt, bis sie negativ auf EHV-1 getestet worden sind.

Laut dem Schweizer Verband sind mehrere Schweizer Pferde aus Valencia heimgekehrt und müssen nun wegen der Inkubationszeit von sechs bis zehn Tagen strengstens überwacht werden. (dpa/kai)

NHL: Carolina siegt nach Verlängerung

Es brauchte den Pass von Nino Niederreiter, damit Carolina gegen die Florida Panthers überhaupt die Verlängerung erzwingen konnte. Der Schweizer Stürmer fand 93 Sekunden vor Spielschluss beim Stand von 1:2 Vincent Trocheck, der ausgleichen konnte. In der Verlängerung erzielte dann Martin Necas den Siegtreffer — Carolina ist dank diesem Sieg aktuell das viertbeste Team der Liga.

Eine Niederlage nach Verlängerung einstecken musste Minnesota. Die Wild verlor mit Kevin Fiala gegen Las Vegas trotz zwischenzeitlicher 4:2-Führung 4:5.

Erfolgreich verlief die NHL-Runde für Timo Meier. Der Ostschweizer steuerte beim 6:2-Sieg seiner San José Sharks gegen Colorado gleich drei Assists bei. Obwohl, ganz so klar ist das nicht, denn beim 3:2-Führungstreffer (nach 0:2-Rückstand) leitete Meier den Angriff ein und schien ihn auch selber zu verwerten. Offiziell wertet die NHL den Treffer (noch) als Eigentor, weshalb er Meiers Teamkollege Rudolf Balcers zugeschrieben wird - er war zuletzt am Puck.

Weitere Resultate: Ottawa Senators - Calgary Flames 5:1. Edmonton Oilers - Toronto Maple Leafs 0:3. Anaheim - St. Louis 4:5. Winnipeg - Vancouver 0:4. (fas)

American Football: Watt nach Arizona

Die Arizona Cardinals haben unerwartet einen der besten Abwehrspieler in der NFL verpflichtet. JJ Watt kommt von den Houston Texans, bei denen er seinen Vertrag zuletzt aufgelöst hatte. Der 31-Jährige ist einer der Defensiv-Stars der Liga und wurde in seiner Karriere drei Mal als bester Abwehrspieler der NFL ausgezeichnet. Er spielte seit der Saison 2011 bislang ausschließlich für die Texans. In Arizona trifft er auf seinen ehemaligen Mitspieler DeAndre Hopkins sowie Quarterback Kyler Murray. Die Cardinals waren seit der Saison 2015 nicht mehr im Playoffs und wollen diese Serie in der kommenden Spielzeit unbedingt beenden. (dpa)

Tennis: Federer verzichtet auf Miami

Roger Federer wird kommende Woche in Doha sein lang ersehntes Comeback geben, danach wird er voraussichtlich auch in Dubai antreten. Bereits jetzt ist aber klar: Anschliessend wird Federer nicht beim ATP-Turnier in Miami (ab 24. März) mitspielen. Dies bestätigte sein Berater Tony Godsick gegenüber der Agentur «Associated Press»: «Nach Doha und Dubai wird er einen Trainingsblock einlegen, um sich langsam wieder auf die Tour zurückzuarbeiten.»

Seine letzte offizielle Partie bestritt Roger Federer beim Australian Open 2020, als er im Halbfinal gegen Novak Djokovic nach drei Sätzen verlor. (fas)

Turnen: Oliver Hegi hat genug

Schwergewichtiger Rücktritt im Nationalkader der Kunstturner: Oliver Hegi tritt per sofort vom Spitzensport zurück. Damit verliert die erfolgreiche Männer-Equipe einen ihren Teamleader. Der 28-jährige Aargauer war 2018 Reck-Europameister geworden und hatte massgeblichen Anteil daran, dass die Schweiz an den letzten vier Team-Weltmeisterschaften jeweils den Final der besten acht Nationen erreicht hatte.

Eines seiner besten Geräte: Oliver Hegi beim Barrenturnen.
Eines seiner besten Geräte: Oliver Hegi beim Barrenturnen.
Foto: Neil Hall (EPA/Keystone)

Im Laufe des vergangenen Jahres verlegte Hegi seinen Trainingsmittelpunkt vom nationalen Stützpunkt in Magglingen ins Regionale Leistungszentrum Niederlenz. Hier hatte der Aargauer aus Schafisheim seine erfolgreiche Karriere lanciert. Grund für den Wechsel war das Physikstudium, das Hegi im vergangenen Sommer in Zürich begann. Ursprünglich hatte er im Anschluss an Tokio 2020 seine Turnkarriere beenden wollen. Nach der Verschiebung der Sommerspiele vertagte er diesen Entscheid zunächst noch.

Hegi begründete den nun doch erfolgten Rücktritt mit «der anhaltenden Pandemie sowie der Unsicherheit und dem Risiko, das sie für mein Studium birgt». Das zweite Semester benötige einen grösseren Zeitaufwand, Trainings wären für ihn nun nur noch spät abends möglich gewesen. (wie)

Snowboard: Galmarini scheitert im WM-Viertelfinal

Die Schweizer Alpin-Snowboarder blieben an der WM im slowenischen Rogla ohne Medaillenchance im Parallel-Riesenslalom. Vom Quartett, das sich für die K.-o.-Läufe qualifiziert hatte, überstand einzig Olympiasieger Nevin Galmarini eine Runde. Im Viertelfinal war der Bündner jedoch zwei Hundertstel langsamer als der Italiener Roland Fischnaller, der später im Kampf um Gold hauchdünn dem Russen Dimitri Loginow unterlag.

Genau gleich knapp wie Galmarini verlor Julie Zogg ihr Achtelfinal-Duell mit der Kanadierin Megan Farrell. Ladina Jenny scheiterte an der Japanerin Tomoka Takeuchi, Jessica Keiser an der 17-jährigen Russin Sofia Nadyrschina. Diese wiederum unterlag im Final der Deutschen Selina Jörg. (kai)

Rad: Schlüsselbeinbruch bei Dillier

Erneutes Verletzungspech bei Silvan Dillier: Der Aargauer erlitt am Sonntag bei seinem Sturz am Eintagesrennen Kuurne–Brüssel–Kuurne einen Bruch des rechten Schlüsselbeins und wird seinem neuen Team Alpecin-Fenix länger fehlen. Der 30-Jährige wurde bereits operiert.

Im vergangenen Oktober hatte sich Dillier schon eine Fraktur des linken Schlüsselbeins zugezogen – wie zuvor auch im Mai 2019. (kai)

Judo: Sperre gegen Iran aufgehoben

Der internationale Sportgerichtshof Cas hat die Sperre gegen den iranischen Judo-Verband aufgehoben. Das teilte der Cas am Montag mit. Der Judo-Weltverband IJF hatte den Iran im Oktober 2019 von sämtlichen internationalen Wettkämpfen und weiteren IJF-Aktivitäten ausgeschlossen. Grund dafür war die Anweisung iranischer Funktionäre an den Judoka Saeid Mollaei, im Halbfinal der WM in Tokio im August 2019 nicht gegen den Belgier Matthias Casse anzutreten, um einem möglichen Finale gegen den Israeli Sagi Muki aus dem Weg zu gehen. Der iranische Verband habe damit gegen die olympische Charta und den Ethikcode des Weltverbands verstossen, begründete der IJF damals die verhängte Sperre. (dpa)

Golf: Starker Start von Valenzuela

Beim ersten Turnier der neuen Saison hat sich die Schweizerin Albane Valenzuela auf Platz 36 klassiert. Das ist ihr zweitbestes Ergebnis in der besten Profiliga der Frauen.

Die 23-Jährige, die im vergangenen Herbst wegen einer Verletzung einige Turniere auslassen musste, begann die erste Runde der Gainbridge LPGA in Lake Nona mit einer 71er-Runde. Im zweiten Durchgang kam sie mit 73 Schlägen ins Clubhaus, das reichte für den Finaleinzug. Dort begann die Genferin erneut furios. Ab Loch 10 lag sie zeitweise vier unter Par, die 70er-Karte war ihr bisher bestes Tagesergebnis. Die Par-Runde im vierten Durchgang ergab das Total von -2 über vier Tage.

In absoluten Zahlen ist dies das beste Score ihrer Karriere auf der LPGA, erst einmal war Valenzuela bisher besser klassiert (als 28.). Der Sieg beim ersten regulären Turnier der Saison ging an Nelly Korda aus den USA mit total 16 unter Par. (rst)

Ski alpin: Knochenbrüche bei Lie und Schneeberger

Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie hat sich bei ihrem schweren Sturz im Super-G von Val di Fassa das Bein gebrochen. Das teilte der Norwegische Skiverband am Montag der Nachrichtenagentur NTB mit. Die Befürchtungen, auch ihr Knie sei schwer verletzt worden, hätten sich aber nicht bestätigt, sagte der Arzt der Nationalteams. Es sei zwar eine kleine Fraktur festgestellt worden, aber die Bänder seien unverletzt. Die 22-Jährige werde wohl erst in sechs Monaten wieder trainieren können. Und es werde drei weitere Monate dauern, bis sie wieder an Rennen teilnehmen könne.

Wie Lie war auch die Österreicherin Rosina Schneeberger in die Streckenbegrenzung gekracht. Die 27-Jährige zog sich einen Unterschenkelbruch zu, wie ihr Verband mitteilte. Beide wurden noch am Sonntag in Innsbruck operiert. (dpa)

Snowboard: Ledecka gibt Forfait für WM

Die WM der alpinen Snowboarder im slowenischen Rogla geht ohne Topfavoritin Ester Ledecka über die Bühne. Die Tschechin gab am Montagmorgen während des Aufwärmens Forfait, ohne genauere Angaben zu ihrer Verletzung zu machen. «Ich konnte nicht einmal mein Stretching-Programm beenden, geschweige denn das Snowboard mit einer Hand über dem Kopf tragen», teilte die 25-Jährige mit.

Damit wird die Snowboard- und Ski-Olympiasiegerin den Parallel-Riesenslalom vom Montag und den Parallel-Slalom tags darauf verpassen. Ledecka hofft nun, bis zum Ski-Weltcupfinal auf der Lenzerheide (17. bis 21. März) wieder fit zu sein. (kai)

Ski nordisch: Fünf von 12'000 Corona-Tests positiv

An der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf sind in der ersten Wettkampfwoche fünf Corona-Tests positiv ausgefallen. Dies sagte Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz der «Allgäuer Zeitung». Insgesamt hatte es bis zum Sonntag rund 12'000 Tests auf das Coronavirus gegeben. Sportler, Funktionäre und Journalisten werden engmaschig getestet. Neben regelmässigen PCR-Tests (alle sechs Tage) sind dazwischen zusätzliche Antigen-Tests Pflicht.

Der Weltverband FIS hatte am Samstagmorgen von drei positiven Tests bei den Skispringerinnen berichtet, aber keine Namen genannt. Auf die Wettbewerbe hatten die positiven Befunde bislang keine Auswirkungen. (dpa)