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Verschärfte EinbürgerungsregelWegen Hilfe der Stadt: Kanton Bern will Forscher nicht einbürgern

Ein Physiker aus dem Irak zahlt die Kosten für seine Integrationshilfe zurück – mit Unterstützung der Stadt Bern. Der Kanton hält dies für einen Trick.

Munir al-Hashimi hat Aussichten auf Arbeit, sofern er eingebürgert wird. Doch nun ist seine berufliche Zukunft ungewiss.
Munir al-Hashimi hat Aussichten auf Arbeit, sofern er eingebürgert wird. Doch nun ist seine berufliche Zukunft ungewiss.
Foto: Raphael Moser

Bis vor ein paar Jahren lief es gut für Munir al-Hashimi. Sein Flüchtlingsstatus wurde anerkannt. Dann absolvierte der Physiker aus dem Irak an der Universität Bern ein zweites Doktorat, um in der Schweiz weiterforschen zu können. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Hochschule ist es ihm vor acht Jahren gelungen, ein Projekt der Universität Katar zu akquirieren. Während des dreijährigen Projekts konnte Hashimi die Kosten für die einst bezogene Sozialhilfe in der Höhe von knapp 34000 Franken zurückerstatten. Auf Schwierigkeiten stiess er erst ab 2017, als er ein Einbürgerungsgesuch stellte.

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