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Flüchtlingsdrama in GriechenlandStadt Bern will 20 Menschen aus dem Lager Moria aufnehmen

Die Berner Regierung fordert die Bundesbehörden auf, die direkte Aufnahme von Flüchtlingen aus dem griechischen Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos jetzt zuzulassen.

Rauchschwaden im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos. Die Stadt Bern drängt die Bundesbehörden zum Handeln.
Rauchschwaden im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos. Die Stadt Bern drängt die Bundesbehörden zum Handeln.
Foto: Keystone/AP

Der Berner Gemeinderat zeigte sich in einer Mitteilung vom Mittwoch «bestürzt» über die Brände im Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos. Die Schweiz müsse rasch Unterstützung leisten. Der Gemeinderat habe die Bundesbehörden schon mehrmals aufgefordert, mehr Verantwortung bei der Bewältigung der humanitären Not in den Flüchtlingslagern zu übernehmen. Die Stadt Bern will in einem ersten Schritt 20 Menschen aus dem Lager Moria Zuflucht gewähren.

Die Stadt Bern beteiligte sich Mitte Juni an der Lancierung der Aktion «Evakuieren Jetzt» und erklärte sich gemeinsam mit sieben weiteren Städten bereit, freiwillig mehr Geflüchtete aufzunehmen. Angesichts des aktuellen Dramas auf der Insel Lesbos dürfe nicht mehr länger zugewartet werden.

SDA

6 Kommentare
    Georges

    Ja wir schaffen das, kein Problem. Hilfe vor Ort wäre angebracht und nötig. Wer ist bloss auf die Zahl 20 gekommen? Und wer glaubt, dass es bei dem bleibt?