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Youngster Murisier schafft es im Slalom in Top Ten

In seinem erst fünften Weltcup-Rennen schaffte es Justin Murisier gleich in die Top Ten.

Die Schweizer feierten in Val d'Isère einen mannschaftlichen Erfolg, wie es ihn im Slalom seit Jahren nicht mehr gab.

Silvan Zurbriggen, Zweiter nach dem ersten Lauf, verpasste zwar als Vierter das Podium um 19 Hundertstel, aber der Star des Tages war diesmal die Mannschaft. Denn neben dem Walliser schafften es alle drei gestarteten Schweizer nicht nur in den zweiten Lauf, sondern auch in die Top 13.Ein richtiger Exploit gelang Justin Murisier, dem Riesen-Talent aus dem Wallis. Murisier eroberte sich mit Nummer 52 in seinem erst fünften Weltcuprennen erstmals Punkte und er tat dies als glänzender Achter. Murisier wird am 8. Januar erst 19 Jahre alt. In Val d'Isère setzte er alles auf eine Karte, und das Risiko zahlte sich aus. Murisier kam durch und verbesserte sich gegenüber dem ersten Lauf um nicht weniger als 18 Positionen vom 26. auf den 8. Rang. Murisier setzte sich gar noch um drei Plätze vor den Bündner Marc Gini, dem es im ersten Lauf nicht wie gewünscht lief. Gini kämpfte sich aber ebenfalls noch vom 22. auf den 11. Schlussrang. Zum Saisonauftakt in Levi hatte Gini Platz 9 belegt.

Erfreulicherweise holte sich auch der Nidwaldner Markus Vogel Weltcuppunkte, zum dritten Mal in seiner Karriere. Vogel, mit Nummer 42 gestartet, klassierte sich letztlich als 13., womit der 26-Jährige sein bestes Resultat überhaupt realisierte. Seine Bestmarke war bisher der 19. Rang, den er vor knapp zwei Jahren in Kitzbühel geschafft hatte.

Einen doppelten Erfolg feierten die Österreicher. Marcel Hirscher gewann 31 Hundertstel vor Benjamin Raich und errang seinen dritten Weltcupsieg, den ersten aber im Slalom. Letzten Winter hatte der 21-Jährige die Riesenslaloms von Val d'Isère und Kranjska Gora für sich entschieden. Die beiden Österreicher siegten vor dem Franzosen Steve Missillier, der den grössten Sprung des Tages tat. Missillier stiess im zweiten Durchgang vom 25. auf den 3. Schlussrang vor. Manfred Mölgg dagegen, der Leader bei Halbzeit, fiel auf den 9. Platz zurück.

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