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Young Boys geben sich keine Blösse

Die Young Boys haben zum Siegen zurückgefunden. Die Berner bezwangen zuhause das Schlusslicht Lausanne mit 4:1.

YB musste keine Gala-Vorstellung abliefern, um zu den budgetierten drei Punkten zu kommen. Die Entscheidung zu Gunsten der Gelb-Schwarzen fiel in der 72. Minute durch das 3:1. Der eingewechselte Verteidiger Jan Lecjaks erzielte in dieser Szene sein erstes Tor für YB. Der tschechische U21-Internationale hat sich in Bern noch keinen Stammplatz erkämpfen können, auch weil er zu Saisonbeginn mit einer Armverletzung zu kämpfen hatte. Der in der Sommerpause vom RSC Anderlecht gekommene Defensiv-Spezialist weist für YB in der Meisterschaft erst knapp 100 Einsatz-Minuten aus.

Den Schlusspunkt im Stade de Suisse setzte Emmanuel Mayuka in der 79. Minute. Für den Sambier war es der zweite Treffer in dieser Partie. Er hatte schon in der 22. Minute das 1:0 markiert. In jener Aktion kam er nach einer Flanke von Moreno Costanzo vor dem aus seinem Gehäuse geeilten Lausanne-Goalie Fabio Coltorti mit dem Kopf an den Ball. Just als die Gäste aus der Waadt auf den Ausgleich gedrückt hatten, baute YB die Führung auf 2:0 aus. Der Schwede Alexander Farnerud vollendete einen Angriff stilsicher. Lausanne schaffte noch vor der Pause verdientermassen den Anschluss durch Matt Moussilou, der nach seiner Sperre wieder spielberechtigt ist. Im Endeffekt agierte das Team von Martin Rueda aber zu wenig abgebrüht.

Das Telegramm:

Young Boys - Lausanne 4:1 (2:1)

Stade de Suisse. - 18 905 Zuschauer. - SR Gremaud. - Tore: 22. Mayuka (Costanzo) 1:0. 29. Farnerud (Nuzzolo) 2:0. 39. Moussilou (Pasche) 2:1. 72. Lecjaks (Zverotic) 3:1. 79. Mayuka (Doubai) 4:1.

Young Boys: Wölfli; Zverotic (82. Sutter), Nef, Veskovac, Spycher; Nuzzolo, Silberbauer (76. Doubai), Farnerud, Raimondi (64. Lecjaks); Costanzo; Mayuka.

Lausanne: Coltorti; Bah, Katz, Page, Kamber; Luccin; Pasche (68. Prijovic), Muslin (59. Marin), Marazzi, Lang (79. Khelifi); Moussilou.

Bemerkungen: Young Boys ohne David Degen (gesperrt), Ben Khalifa, Mveng, Lingani (alle verletzt) und Dudar (nicht im Aufgebot). Lausanne ohne Meoli (gesperrt), Avanzini, Lyng und Sonnerat (alle verletzt).

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