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ZSC gewinnt Spitzenspiel gegen den SCB

Die ZSC Lions besiegen Leader Bern mit 3:1. Auf dem Weg vom 0:1 zum 3:1 hat der SCB dem Meister nichts entgegenzusetzen.

Die Entscheidung: Shannon, Nilsson und Tallinder jubeln nach dem 3:1 gegen den Berner Goalie Bührer
Die Entscheidung: Shannon, Nilsson und Tallinder jubeln nach dem 3:1 gegen den Berner Goalie Bührer
Keystone

In Genf hatten die Lions eine Demütigung wie selten zu verdauen, gegen den Leader rehabilitierten sich die Lions in überzeugender Manier für das blamable Ergebnis. Vier Runden vor Schluss ist für den Meister sogar die Rückkehr auf die NLA-Pole-Position wieder ein seriöses Thema - die Reserve des SCB beträgt nur noch drei Punkte.

Dass das Playoff naht, war in diversen Szenen spürbar. Die Auseinandersetzung der dominierenden Organisationen der letzten drei Jahre war geprägt von teilweise heftigen Kollisionen. Beidseits spürte man die Absicht, das Terrain rund zwei Wochen vor dem Start zur Crunch Time abzustecken.

Einen Effort leistete Robert Nilsson in seinem 100. NLA-Spiel. Der Schwede war um Umschwung tatkräftig beteiligt. Zunächst erhöhte der unberechenbare Künstler nach Tallinders Torpremiere im Powerplay auf 2:1, ehe er nach einem Konter die Scheibe für Ryan Shannon perfekt auflegte.

Das schwedische Duo der Lions erzwang die Wende selbstredend nicht im Alleingang. Die Zürcher reagierten im Kollektiv auf den Fehlstart - der SCB hatte sich mit der ersten Aktion nach 40 Sekunden die Führung verschafft. Und anders als im Cup-Halbfinal (1:2) liess sich der ZSC von der Härte der Gäste nicht beeindrucken, sondern liess auf den Nebenschauplätzen seinerseits die Muskeln spielen.

ZSC Lions - SC Bern 3:1 (0:1, 3:0, 0:0)

11'200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Koch, Bürgi/Kovacs. - Tore: 1. (0:40) Holloway (Gragnani) 0:1. 25. Tallinder 1:1. 30. Nilsson (Shannon, Bergeron/Ausschluss Moser) 2:1. 39. Shannon (Nilsson, Bärtschi) 3:1. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen den ZSC, 8mal 2 Minuten gegen den SCB. - PostFinance-Topskorer: Wick; Plüss.

ZSC Lions: Flüeler; Bergeron, Geering; Siegenthaler, Blindenbacher; Schnyer, Tallinder; Schmuckli; Keller, Shannon, Künzle; Baltisberger, Fritsche, Schäppi; Bärtschi, Trachsler, Nilsson; Senteler, Cunti, Wick; Sitje.

Bern: Bührer; Gerber, Blum; Jobin, Furrer; Krueger, Gragnani; Kreis, Randegger; Alain Berger, Plüss, Scherwey; Holloway, Ritchie, Moser; Joensuu, Gardner, Rüfenacht; Pascal Berger, Reichert, Loichat.

Bemerkungen: ZSC ohne Seger, Smith, Bastl, Schlegel, Neuenschwander, Leimbacher (alle verletzt), Stoffel (krank), Bern ohne Bertschy (verletzt), Kobasew, Cloutier (beide überzählig). 4. Pfostenschuss von Baltisberger. 13. Timeout von Bern. 55. Pfostenschuss Holloway. SCB ab 58:44 ohne Torhüter.

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