Winterspielen gehen die Kandidaten aus

2022 ist noch weit weg – und trotzdem muss sich das IOK langsam Sorgen machen. Nach St. Moritz-Davos, München, Stockholm und Krakau steigt ein weiterer Bewerber aus.

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Die Winterspiele 2022 werden für das IOK langsam zum Problem. Die ukrainische Stadt Lwiw (Lemberg) zog sich als bereits dritter Kandidat aus dem Rennen zurück. Niemand scheint die Spiele zu wollen.

Lwiws Rückzug wegen der politischen Unruhen in der Ukraine ist erwartet worden. Das Bewerbungskomitee gibt indessen nicht auf, sondern konzentriert sich auf die Winterspiele 2026. Dem ukrainischen Rückzug sind Gespräche zwischen dem ukrainischen Premierminister Arseni Jazenjuk und dem IOK-Präsidenten Thomas Bach vorausgegangen.

Auch Oslo wackelt

In einer Woche hätte das IOK die Shortlist mit den Finalisten für die Winterspiele 2022 präsentieren wollen. Mittlerweile befinden sich aber bloss noch drei Kandidaturen im Rennen: Almaty (Kasachstan), Peking und Oslo. Erwartet wird, dass das IOK für die Shortlist keinen weiteren Kandidaten ausscheiden lässt.

Vor Lwiw haben sich schon St. Moritz-Davos, München (beide vor Abgabe des Bewerbungsdossiers), Stockholm und Krakau zurückgezogen. Auch die noch bestehende Bewerbung von Oslo steht auf wackligen Beinen: Norwegens Regierung hat sich noch nicht hinter die Bewerbung gestellt und wird sich auch frühestens im Herbst äussern.

Sollte auch Oslo noch aussteigen, bliebe Almaty aus der Republik Kasachstan, der Organisator der Asienspiele im Winter 2011, als haushoher Favorit im Rennen.

cpm/si

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