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Wenn der Olympiasieger mit dem Exoten

Der Kenianer Philip Boit ist seit Jahren die spezielle Attraktion im Langlaufsport – auch dank der Unterstützung von Björn Dählie.

Björn Dählie rennt am Fuss der Holmenkollen-Schanze neben dem Kenianer Philipp Boit her.
Björn Dählie rennt am Fuss der Holmenkollen-Schanze neben dem Kenianer Philipp Boit her.
Reuters
Den erfolgreichen norwegischen Ex-Längläufer und den Kenianer verbindet eine Freundschaft, ...
Den erfolgreichen norwegischen Ex-Längläufer und den Kenianer verbindet eine Freundschaft, ...
Reuters
Auch nach Nagano war Philip Boit regelmässig Starter an den Olympischen Spielen, so auch 2002 in Salt Lake City.
Auch nach Nagano war Philip Boit regelmässig Starter an den Olympischen Spielen, so auch 2002 in Salt Lake City.
Reuters
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Der Speaker kreischt, als sich Philip Boit ins Stadion am Holmenkollen quält. Irgendetwas von «fliegendem Kenianer» schreit der Einpeitscher ins Mikrofon. Unpassender könnte die Bezeichnung nicht sein. Boit ist zwar tatsächlich ein Kenianer. Und er läuft auch wirklich auf Langlaufski dem Ziel entgegen, weil er sich in diesem Hoffnungslauf der Namenlosen über 10 km für das Klassikrennen über 15 km qualifizieren will. Fliegen aber tut Philip Boit ganz und gar nicht. Dabei ist er ein begeisterter Langläufer und seit seinem 92. und letzten Rang an den Olympischen Spielen von 1998 über 10 km klassisch auch eine Berühmtheit. Wie einst Skikurzspringer Eddie «the eagle» einer war oder Langsamschwimmer Eric, der Aal, Moussambani.

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