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Vonn brilliert – Gut und Gisin enttäuschen

Die zweite Weltcup-Abfahrt in Lake Louise endet mit einem Dreifacherfolg der US-Amerikanerinnen. Für die Schweizerinnen ist es ein Rennen zum Vergessen.

Was für eine Rückkehr: Lindsey Vonn siegt schon im zweiten Rennen nach ihrer langen Verletzungspause.
Was für eine Rückkehr: Lindsey Vonn siegt schon im zweiten Rennen nach ihrer langen Verletzungspause.
Keystone

Im zweiten Rennen nach ihren zwei Kreuzbandrissen schlägt Lindsey Vonn bereits wieder zu. Die US-Amerikanerin gewinnt die zweite Abfahrt in Lake Louise vor zwei Teamkolleginnen.

Tags zuvor war Vonn bei ihrem Comeback auf Platz 8 gelandet, doch im zweiten Anlauf setzte sie sich wieder auf auf jene Position, die sie sich von früher gewohnt ist. Mit knapp einer halben Sekunde Vorsprung errang die Freundin von Golfstar Tiger Woods den Sieg, den 60. in ihrer ruhmreichen Karriere. Nur noch zwei Erfolge trennen sie vom Rekord der Österreicherin Annemarie Moser-Pröll, doch wenn die 30-Jährige gesund bleibt, wird sie diese Marke schon bald knacken.

Eine runde Zahl erreichte Vonn auch bezüglich ihrer Abfahrtssiege. Vonn triumphierte zum 30. Mal, wonach sie noch sechs Siege hinter Moser-Pröll liegt. Dass Vonn ihre grosse Rückkehr in Lake Louise realisierte, war eigentlich logisch. Zum 15. Mal gewann sie hier in den kanadischen Rocky Mountains, in ihrer absoluten Lieblings-Destination.

Den grossen Triumph machten ihre Teamkolleginnen komplett. Hinter Vonn klassierten sich Stacey Cook und Julia Mancuso auf den Plätzen 2 und 3, womit erstmals ein Abfahrts-Podium gleich mit drei Amerikanerinnen besetzt war. Das war natürlich auch ein Einstieg nach Mass für den Berner Oberländer Stefan Abplanalp, der auf diese Saison als Abfahrts-Coach in die USA gewechselt hatte.

Tina Maze, die Siegerin vom Freitag, blieb wie alle anderen Favoritinnen geschlagen. Die Slowenin kam von der Linie ab und musste froh sein, überhaupt im Rennen zu bleiben. Am Ende blieb ihr nur Platz 8.

Damit lag sie aber noch deutlich vor den Schweizerinnen, die schon am Vortag nicht brilliert hatten, im zweiten Rennen aber eine richtige Schlappe kassierten. Lara Gut war als 15. noch die beste der schwer geschlagenen Schweizer Equipe. Fabienne Suter musste sich mit Platz 19 begnügen, Olympiasiegerin Dominique Gisin belegte gar nur Rang 29.

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