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Von «frustriert» zum «Traumlauf»

179 Weltcup-Rennen blieb Tobias Grünenfelder ohne Sieg. Im 180. Anlauf klappte es für den Glarner, der damit zum ältesten Premierensieger wurde.

Verspätetes Geburtstagsgeschenk: Tobias Grünenfelder gewann einen Tag nach seinem 33. Geburtstag sein erstes Weltcup-Rennen vor Landsmann Carlo Janka (links).
Verspätetes Geburtstagsgeschenk: Tobias Grünenfelder gewann einen Tag nach seinem 33. Geburtstag sein erstes Weltcup-Rennen vor Landsmann Carlo Janka (links).
Reuters

Nach der Abfahrt am Samstag war Tobias Grünenfelder «frustriert und unsicher» gewesen. Er war an seinem 33. Geburtstag nur 28. geworden und klagte über «fehlenden Grip». Statt zu feiern, diskutierte er mit seinem Servicemann. Und fand offenbar die richtigen Antworten. Im 180. Weltcup-Rennen gewann Grünenfelder erstmals. «Ich musste sehr lange warten, deshalb ist das Gefühl umso schöner», erklärte der Glarner. «Ich kann es jetzt geniessen.»

«Es ist mir perfekt gelungen zurückzuschlagen», frohlockte Grünenfelder im Ziel in Lake Louise nach seinem Sieg im Super-G vor Landsmann Carlo Janka. «Ich wusste, dass ich im Super-G stärker bin als in der Abfahrt», so Grünenfelder. «Es ist mir ein sehr guter Lauf ohne Fehler gelungen. Für mich war es ein Traumlauf», blickte er auf seine Siegesfahrt zurück.

Es sei immer sein Ziel gewesen, einmal ein Rennen zu gewinnen. «Ich wusste, dass ich es drauf habe. Es ging jetzt einfach ein bisschen länger, aber besser spät als nie.»

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