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Viererbob kippt, rutscht und fährt plötzlich weiter

Schreckmoment an der Bob-WM in Altenberg. Im vierten Lauf stürzt der Viererbob des britischen Teams – und fährt plötzlich wieder auf Kufen weiter.

Der Sturz des Viererbobs und die Weiterfahrt. (Video: SRF)

Stürzt ein Bob im Kanal, ist das im Normalfall gleichbedeutend mit dem Aus des Bobs. Nicht so an der WM in Altenburg am Sonntagnachmittag. Das Team Grossbritannien befindet sich im vierten Lauf im Kanal, als Pilot Lamin Deen einen Fahrfehler begeht – solche waren dem 38-Jährigen bereits im dritten Durchgang unterlaufen – und der Viererbob in Kurve 9 stürzt. Er rutscht unkontrolliert durch den Eiskanal, prallt gegen die Wand, verliert Einzelteile, die Köpfe der Insassen werden durchgeschüttelt. Der Zuschauer fragt sich dabei, wie weit der Bob wohl noch rutscht und ob das Team den Sturz unbeschadet übersteht.

Doch plötzlich steht der Bob wieder auf den Kufen, kann den Lauf fortsetzen. Ob Deen bei Beiwusstsein ist und den Bob weiter steuern kann, ist nicht klar. Das Gefährt besass noch genügend Tempo und wurde durch eine zufällige Berührung am Eiskanal wieder aufgerichtet. Im Ziel angekommen, mühen sich die vier Briten aus dem Bob, sie scheinen angeknockt, aber nicht schwerwiegend verletzt. Der britische Bob war an diesem Nachmittag nicht der einzige, der im ENSO-Eiskanal von Altenberg stürzte – aber der einzige, der weiterfuhr und ins Ziel kam. Die Athleten schlossen den Wettbewerb schliesslich als Letztplatzierte von allen ab, die vier Läufe absolviert haben. Der Schweizer Bob von Michael Vogt fuhr beim Sieg vom deutschen Dominator Francesco Friedrich auf den 9. Platz.

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