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Süchtig nach dem Kitzel im Eiskanal

Die Berner Rennrodlerin Martina Kocher war nach dem überraschenden WM-Titel nahe daran zurückzutreten. Es brauchte schon ein paar Justierungen, um die Leidenschaft frisch zu entfachen.

Martina Kocher hat die Motivation für das harte Training, welches der Rodelsport mit sich bringt, wieder gefunden.
Martina Kocher hat die Motivation für das harte Training, welches der Rodelsport mit sich bringt, wieder gefunden.
Franziska Rothenbühler

Martina Kocher kommt von einer der letzten Trainingseinheiten in heimischer Umgebung, bevor sie sich für mehrere Tage zwecks Eiskanaltests nach Igls begibt, wo Ende Januar 2017 die WM stattfindet. Sie hat einen dicken Schal um den Hals gebunden. «Eine hartnäckige Erkältung», klärt sie auf. «Abgesehen davon geht es mir sehr gut.» Das war nicht immer so nach der für sie grandios verlaufenen WM im deutschen Königsee. Im März, als die Saison 2015/16 vorüber war und die Spannung nachliess, kam die ganz grosse Müdigkeit. Und mit ihr eine Leere, die für Kocher eine neue Erfahrung war: «Ich habe immer ganz genau gewusst, wie es weitergehen sollte.»

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