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So wurde Ramon Zenhäusern richtig gross

Er wurde belächelt, kaum einer glaubte an ihn – ­heute Sonntag ist der Walliser Mitfavorit im Slalom von Levi.

Familienmensch Ramon Zenhäusern (m.) zusammen mit Mutter Beate und Vater Peter. (Bild: Sedric Nemeth)
Familienmensch Ramon Zenhäusern (m.) zusammen mit Mutter Beate und Vater Peter. (Bild: Sedric Nemeth)

Nein, eine Wette hat er nicht verloren. Trotzdem sieht Ramon Zenhäusern so aus: einen Wassersack auf dem Kopf, Inline-Skates an den Füssen, abgeklebte Skibrille im Gesicht. Halb blind kurvt er um Pylonen auf einer welligen Betonpiste, einer Pumptrack, er zeigt das Video auf dem Handy. Es war wieder einmal eine Idee von Didier Plaschy, diesem herrlich unkonventionellen Querkopf, der zu seiner Aktivzeit auch einmal auf Telemarkski trainierte und Dudelsack spielte. Zenhäusern war damals in Plaschys Fanclub – nun ist dieser Mann seit zehn Jahren an der Seite des gross gewachsenen Technikers. Und massgeblich beteiligt an dessen steilem Aufstieg.

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