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Slalomfahrer klagen: «Das Ganze ist einfach ein Witz»

Im Januar bestreiten die Spezialisten sechs Rennen. Wegen des strengen Programms gibt es Unverständnis und heftige Kritik.

Roman Zenhäuser beim Slalom der Herren in Zagreb (05.01.19). Foto: freshfocus
Roman Zenhäuser beim Slalom der Herren in Zagreb (05.01.19). Foto: freshfocus

Ramon Zenhäusern sagt: «Diese Planung bringt ein ziemliches Klumpenrisiko mit sich.» Luca Aerni sagt: «Da wird kaum Zeit zum Atmen bleiben.» Und Marc Rochat sagt: «Das Ganze ist einfach ein Witz.»

Zenhäusern, Aerni und Rochat sind Slalomfahrer, und gerade deswegen ein bisschen irritiert. Grund dafür ist der Weltcup-Kalender respektive dessen Gestaltung. Der Januar mag immer schon als «Slalom-Monat» gegolten haben, doch in diesem Winter ist das Programm besonders happig: Auf Zagreb am letzten Sonntag und das Nachtrennen vorgestern in Madonna di Campiglio folgen an den nächsten drei Sonntagen die Klassiker von Adelboden, Wengen und Kitzbühel sowie am 28. Januar jener in Schladming. Sechs Rennen in 24 Tagen, oder die Hälfte aller Weltcup-Slaloms in gut drei Wochen. «Kein Athlet der Welt hätte solch einen Kalender aufgestellt», sagt Rochat. «Aber eben: Wir haben kaum Einfluss. Und gefragt werden wir erst recht nicht.»

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