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Pinturault siegt, Odermatt verpasst Podest

Marco Odermatt wird im Riesenslalom von Hinterstoder Vierter. Es siegt Alexis Pinturault, der auch in der Gesamtwertung führt.

Odermatts Aufholjagd im zweiten Lauf: Der junge Schweizer macht sechs Plätze gut und wird am Ende Vierter. (Video: SRF)

Hinterherfahren in Hinterstoder: So hätte man den Schweizer Auftritt im ersten Riesenslalom-Lauf zusammenfassen können. Hinterherfahren auf anständigem Niveau zwar, in dieser Erfolgssaison aber mögen Ränge zwischen 10 und 20 nicht mehr zu begeistern. Zumal der Rückstand auf die Spitze beträchtlich war.

Im zweiten Durchgang aber griffen die Schweizer an: Marco Odermatt und Loïc Meillard fuhren auf Teufel komm raus, Letzterer machte nicht weniger als 15 Positionen gut und erreichte mit Laufbestzeit Platz 7. Odermatt, nach halbem Pensum Zehnter, verpasste als Vierter das Podest knapp. Mit seinem Fehler im Schlussteil büsste er gewiss mehr ein als die 18 Hundertstel, die ihm auf Rang 3 respektive Henrik Kristoffersen fehlten. Schnellster war Alexis Pinturault (FRA), er siegte vor dem Kroaten Filip Zubic. Pinturault liegt nun auch im Gesamtweltcup vorne, 26 Punkte vor Aleksander Kilde. Kristoffersen hat 107 Zähler Rückstand.

Hinterstoder ist nicht das letzte Rennen

Eine Zeit ist diskutiert worden, ob es das letzte Weltcuprennen der Saison war – trotz der acht ausstehenden Rennen. So drängten insbesondere die Amerikaner wegen dem Coronavirus auf ein vorzeitige Ende der Ski-Saison. Soweit kommt es nun nicht.

In einer Telefonkonferenz entschied das FIS-Council, dass es vorerst keine Absagen gibt. Dies teilte der Weltverband am Montagabend mit, und weiter: Für alle weiteren FIS-Veranstaltungen gelte, dass man sich an die Anweisungen der nationalen und regionalen Gesundheitsbehörden halten wolle.

Schwierige Verhältnisse in Österreich

Für das vom Sonntag auf Montag verschobene Ersatzrennen von Val d`Isère scheute der Veranstalter in Oberösterreich keine Mühen. Rund 100 zusätzliche Helfer und Rutscher wurden kurzfristig an den Berg gebracht, ihr Einsatz war auch gefragt. Bei rund zehn Grad wurde kübelweise Salz auf die Piste gestreut. Und doch kam es zu einem «Startnummern-Rennen»: Wer spät ins Rennen stieg, war weitgehend chancenlos. Nach seinem Ausfall im ersten Lauf meinte etwa Justin Murisier, das Ganze habe nicht viel mit Skifahren zu tun gehabt. Neben Murisier schied mit Thomas Tumler ein zweiter Schweizer aus. Und doch überzeugte die Equipe von Cheftrainer Tom Stauffer mit einer starken Teamleistung. Neben Odermatt und Meillard holten drei weitere Swiss-Ski-Fahrer Weltcup-Punkte. Gino Caviezel wurde 14., Cédric Noger (25.) und Daniele Sette (29.) büssten im zweiten Lauf viel Zeit ein.

Weltcup-Riesenslalom der Männer: 1. Pinturault (FRA) 2:41,96. 2. Zubcic (CRO) 0,45 zurück. 3. Kristoffersen (NOR) 0,72. 4. Odermatt (SUI) 0,90. 5. De Aliprandini (ITA) 1,21. 6. Kilde (NOR) 1,34. 7. Meillard (SUI) 1,60. 8. Luitz (GER) 1,67. 9. Faivre (FRA) und Nestvold-Haugen (NOR) 1,69. – Ferner: 13. Kranjec (SLO) 1,90. 14. G. Caviezel (SUI) 2,04. 25. Noger (SUI) 3,26. 29. Sette (SUI) 4,16.

Disziplinwertung, Riesenslalom (7/9): 1. Kristoffersen 394. 2. Pinturault 388. 3. Zubcic 368. 4. Kranjec 364. 5. Ford (USA) 267. 6. Nestvold-Haugen 249. – Ferner: 9. Odermatt 211. 11. Meillard 167. 14. G. Caviezel 138. 26. Murisier (SUI) 60. 29. Noger 46.

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