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Mikaela Shiffrin und der Trick im Kopf

Die fast unschlagbar scheinende Slalomkönigin orientiert sich inzwischen schon an den Männern.

Wie viele Siege sind drin? Mikaela Shiffrin dominiert die Slalomrennen.
Wie viele Siege sind drin? Mikaela Shiffrin dominiert die Slalomrennen.
Keystone

«Ich habe versucht, mir vorzustellen, wie Marcel Hirscher oder Henrik Kristoffersen das hier fahren würden. Ich glaube nicht, dass ich dem nahegekommen bin, aber ich habe versucht, diese Energie zu kanalisieren», sagte Mikaela Shiffrin nachdem sie am Samstag am Semmering ihren zwölften Weltcupslalom in Serie gewonnen hatte. Dazu kommen noch der WM-Titel 2015 und zwei nationale Meisterschaften in den USA.

Insgesamt war es für Shiffrin der 26. Weltcupsieg, der 23. im Slalom – und das mit erst 21 Jahren. Hat sie schon den Rekord ihrer Landsfrau Lindsey Vonn im Kopf? «Ihr solltet alle aufhören, mir diese Sachen zu erzählen. Ich versuche nur, Ski zu fahren», wehrt Shiffrin ab. Vonn brachte es bislang auf 76 Siege, in Shiffrins Alter hatte sie allerdings erst vier Weltcuprennen für sich entschieden. Die Nummer 2 in der Hitliste ist die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll, die 62-mal ganz oben auf dem Podest stand und mit 21 Jahren schon 38 Rennen gewonnen hatte. Es folgen Vreni Schneider (5/55), Renate Götschl (4/46) und Anja Pärson (10/42).

Shiffrins letzter Ausfall ist vier Jahre her und passierte ausgerechnet am Semmering. Weil sie fünf Slaloms verletzungsbedingt verpasst hatte, gehört der Rekord für Sieg in ununterbrochener Reihenfolge noch immer Vreni Schneider und Janica Kostelic. Shiffrin kann am Dienstag in Zagreb aber zu den beiden aufschliessen – und sie womöglich auch in dieser Rangliste bald überflügeln.

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