«Ich war etwas angefressen»

Es wurde nochmals spannend, aber am Ende gewann Beat Feuz den Abfahrtsweltcup. Der Emmentaler war erleichtert.

Beat Feuz jubelt mit seiner Abfahrtskugel. (Video: Tamedia/SRF)

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Nur zwei Positionen hinter Beat Feuz war Aksel Svindal in Are ins Rennen gestartet und der Norweger liess nichts unversucht. Im Ziel fehlten aber 8 Hundertstel, um den Emmentaler von der Spitze zu verdrängen und so noch eine Chance auf die Abfahrtskugel zu haben. Zwar reichte es Feuz nicht zum Tagessieg – den schnappten sich die Österreicher Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer ex aequo –, aber das verkam zur Nebensache.

Somit gewann erstmals seit Didier Cuche vor sieben Jahren wieder ein Schweizer den Abfahrtsweltcup. «Ich war vor dem Rennen etwas nervös, weil ich wusste, wie stark Aksel drauf war», gab Feuz zu. Der 31-Jährige hatte nach eigener Aussage Mühe in den Trainings, das machte ihn unsicher. «Ich war sehr erleichtert, als es im Ziel grün aufleuchtete.»

Rücktritt ist noch kein Thema

Feuz schaute auf den Vortag zurück, als er im Training nicht überzeugen konnte. «Svindal hat hier schon dreimal gewonnen, gestern dominierte er das Training und ich hatte meine liebe Mühe.» Er habe auch am Dienstag vorne reinfahren wollen, das sei ihm aber nicht gelungen. «Ich war etwas angefressen – auf mich selber. Ich habe dann aber im Video-Studium gesehen, dass noch mehr drinliegt.» Genau so war es.

Feuz kann nach dieser erfolgreichen Saison von sich behaupten, dass er fast alles erreicht hat. Im Sommer wird er zudem Vater. Ein Rücktritt ist aber noch kein Thema, so der Schangnauer. «So schnell werde ich nicht aufhören – aber mit 40 werde ich auch nicht mehr am Start stehen.»

(hua)

Erstellt: 14.03.2018, 15:03 Uhr

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