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Hosp triumphiert – Gisin und Holdener in den Punkten

Mikaela Shiffrin verpasst den Heimtriumph: Dank einem entfesselten 2. Lauf holt Nicole Hosp den Sieg im Slalom von Aspen. Michelle Gisin und Wendy Holdener klassieren sich derweil im Mittelfeld.

Exzellenter Auftritt im 2. Durchgang: Nicole Hosp auf dem Weg zu ihrem Sieg.
Exzellenter Auftritt im 2. Durchgang: Nicole Hosp auf dem Weg zu ihrem Sieg.
Keystone

Es war eigentlich alles angerichtet für Mikaela Shiffrin, den Teenager aus Vail. Die Weltmeisterin und Olympiasiegerin lag zur Halbzeit in Führung, doch dann verkrampfte sich die 19-Jährige Amerikanerin und erreichte als Fünfte nicht einmal das Podest. Die grossen Schlagzeilen lieferte eine im Gegensatz zu Shiffrin schon altgediente Athletin. Nicole Hosp, inzwischen 31 Jahre alt, errang nach fast sieben Jahren Unterbruch wieder den Sieg in einem Weltcuprennen.

0,82 Sekunden hatte Nicole Hosp nach dem ersten Durchgang hinter Shiffrin gelegen, an lediglich siebter Stelle. Doch dann stürmte die Österreicherin völlig überraschend noch zum Sieg, dem 12. in ihrer Karriere, dem fünften in einem Slalom. Aspen hatte ihr schon einmal Glück gebracht. Vor sieben Jahren gewann sie hier schon einmal, im Januar 2008 folgte schliesslich in Maribor ihr bis dato letzter Sieg, ebenfalls im Slalom. Mit 19 Hundertsteln Rückstand belegte die Schwedin Frida Hansdotter Platz 2.

Die Schweizerinnen wurden unter Wert geschlagen. Für Michelle Gisin war ein ähnliches Ergebnis wie in Levi, wo sie Mitte November als Achte ihre bisher beste Leistung im Weltcup gezeigt hatte, bereits bei Halbzeit nicht mehr möglich. Die Engelbergerin, die nächsten Freitag ihren 21. Geburtstag feiern wird, zeigte aber einen beherzten zweiten Durchgang. Sie verbesserte sich dank der drittbesten Laufzeit um sieben Positionen auf den 16. Schlussrang.

Michelle Gisin schob sich sogar noch an Wendy Holdener vorbei. Die Innerschweizerin hatte nach dem ersten Lauf an 12. Stelle gelegen, am Ende aber resultierte lediglich Rang 17, unmittelbar hinter Gisin. Denise Feierabend schied schon im ersten Durchgang aus. Im letzten Winter war ihr dies in keinem einzigen Slalom passiert. Die Luzernerin Nadja Vogel verpasste die Qualifikation für den zweiten Lauf deutlich.

1. Hosp 1:44,90. 2. Hansdotter. 3. Zettel. 4. Pietilä-Holmner. 5. Shiffrin. 6. Strachova. 7. Kirchgasser. 8. Gagnon. 9. Maze. 10. Schild. Ferner: 16. M. Gisin. 17. Holdener.

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