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Hirscher nach Brechreiz erlöst

Im Kampf um die grosse Kristallkugel durchlebt Marcel Hirscher im Riesenslalom von Méribel einen Nervenkrieg.

Nun ist es auch rechnerisch klar: Marcel Hirscher sichert sich beim Finale in Méribel zum vierten Mal in Serie die grosse Kristallkugel für den Sieg im Gesamt-Weltcup. Bereits den ersten Riesenslalom-Lauf war Marcel Hirscher mit der notwendigen Vorsicht angegangen, und auch im zweiten Durchgang konnte der Österreicher nicht ganz unbeschwert attackieren, zumal sein Gegenspieler Kjetil Jansrud einen überraschend guten Lauf hingelegt hatte und lange Zeit einen Podestplatz innehatte. «Dass Jansrud plötzlich so gut Slalom fuhr, war Stress pur für mich. Im Starthaus verspürte ich einen Brechreiz, ich war furchtbar nervös», sagte Hirscher nach dem 2. Lauf, den er dann ohne Fehler als Vierter beendete.

Den Sieg krallte sich der Norweger Henrik Kristoffersen, der nach drei Slalom-Erfolgen erstmals im Riesenslalom triumphierte, hinter dem Deutschen Fritz Dopfer und dem Franzosen Thomas Fanara reichte es Hirscher erstmals in diesem Winter im Riesenslalom nicht aufs Podium, doch dies störte ihn für einmal wenig.

Als erster Fahrer überhaupt sicherte sich Hirscher den Gesamt-Weltcup ein viertes Mal hintereinander. Mehr grosse Kugeln als er hat nunmehr einzig noch der Luxemburger Marc Girardelli, der von 1985 bis 1993 insgesamt fünfmal triumphierte.

Die beiden Schweizer Starter, Gino Caviezel und Carlo Janka, klassierten sich auf den Schlussrängen 12 und 15.

Méribel (Fr). Riesenslalom: 1. Henrik Kristoffersen (No) 2:17,36. 2. Fritz Dopfer (De) 0,79 zurück. 3. Thomas Fanara (Fr) 0,97. 4. Marcel Hirscher (Ö) 1,18. 5. Victor Muffat Jeandet (Fr) 1,26. 6. Ted Ligety (USA) 1,33. Ferner: 11. Kjetil Jansrud (No) 1,92. 12. Gino Caviezel (Sz) 1,98. 15. Carlo Janka (Sz) 2,14.

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