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Herr Ammann, Herr Peier, reden wir!

Killian Peier (24) schaute einst zu Simon Ammann (38) hoch. Mittlerweile ist er dem vierfachen Olympiasieger überlegen. Zeit also, dass die beiden vor dem Heimweltcup in Engelberg erklären, wie sie miteinander umgehen.

Als Junior bekam Killian Peier (links) einst einen alten Anzug von Simon Ammann – «das war unfassbar cool», sagt der um 14 Jahre Jüngere.

Als Junior bekam Killian Peier (links) einst einen alten Anzug von Simon Ammann – «das war unfassbar cool», sagt der um 14 Jahre Jüngere.

(Bild: Keystone Urs Flüeler)

Christian Brüngger@tagesanzeiger

Simon Ammann, Killian Peier, wer ist der bessere Skispringer von Ihnen beiden?
Peier: (sofort) Ich.
Ammann: Moment, beim letzten Springen war ich besser. Im Ernst: Die Ausgangslage ist klar. Killian ist mir überlegen.

Was klappt bei Simon Ammann noch nicht, Killian Peier?
Peier: Ich kann es nicht sagen, sehe mir seine Sprünge nicht an.

Wie bitte?
Peier: Ich schaue nie den Sprüngen anderer zu.

Aber im Training haben Sie doch mitbekommen, wie gut oder schlecht Simon Ammann springt.
Peier: Wir sind seit Wochen nicht mehr zur selben Zeit gesprungen.

Inwiefern können Sie im Alltag also voneinander profitieren?
Peier: Wir haben unsere eigenen Ansätze – im Kraftraum wie auf der Schanze. Jeder Springer schaut für sich und muss selber herausfinden, was ihm guttut. Aber es ist nicht so, dass wir uns ausweichen. Beim Aufwärmen für eine Krafteinheit rennen wir also nicht extra gegensätzliche Strecken. (lacht)

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