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Gut stürzt und verpasst die Kristallkugel

Lara Gut scheidet im Saisonfinal bereits nach 12 Sekunden aus. Die Super-G-Kristallkugel geht deshalb wie schon im letzten Jahr an die Liechtensteinerin Tina Weirather.

Grenzenloser Jubel: Tina Weirather gewinnt wie im letzten Winter die kleine Kristallkugel im Super-G.
Grenzenloser Jubel: Tina Weirather gewinnt wie im letzten Winter die kleine Kristallkugel im Super-G.
AP Photo/Marco Trovati
Die Liechtensteinerin zeigt ein konstante Saison, gewinnt zwei der neun Rennen. Auch im Saisonfinal stellt sie ihre Klasse unter Beweis. Sie fährt souverän auf Rang 6.
Die Liechtensteinerin zeigt ein konstante Saison, gewinnt zwei der neun Rennen. Auch im Saisonfinal stellt sie ihre Klasse unter Beweis. Sie fährt souverän auf Rang 6.
AP Photo/Marco Trovati
Beste Schweizerin: Michelle Gisin wird starke 4.
Beste Schweizerin: Michelle Gisin wird starke 4.
AP Photo/Marco Trovati
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Im Kampf um die kleine Kristallkugel hätte einzig Lara Gut den Sieg von Weirather verhindern können. Die Tessinerin lag allerdings vor diesem letzten Super-G 46 Punkte zurück, nur ein Spitzenplatz hätte ihr noch helfen können. Mit einem Sieg hätte sie die Kugel nach 2014 und 2016 ein drittes Mal gewinnen können. Lara Gut riskierte dementsprechend viel, doch schon nach wenigen Toren geriet sie von der Linie und stürzte. Bereits tags zuvor in der Abfahrt war die Tessinerin ausgeschieden.

Seit den Olympischen Spielen, wo Lara Gut gegen Weirather um eine Hundertstelsekunde Bronze verpasste hatte, lief für die Tessinerin nichts mehr wie gewünscht. Anfang März in Crans-Montana, beim zweiten Saisonsieg von Weirather, hatte sie nur Platz 7 belegt und sich dadurch in der Super-G-Wertung ein grosses Handicap eingehandelt.

Weirather wird ihrem Namen gerecht

Kristallkugeln sind in Liechtenstein eine Familienangelegenheit. Neben den drei Auszeichnungen von Tina Weirather haben bisher nur deren Mutter Hanni (7) und Onkel Andreas (3) gläserne Trophäen erringen können.

Der Tagessieg ging an Sofia Goggia, die tags zuvor die Abfahrtswertung für sich entschieden hatte. Die Italienerin siegte vor der Deutschen Viktoria Rebensburg und der Amerikanerin Lindsey Vonn. Goggia sicherte sich ihren 5. Weltcupsieg, den zweiten in der Sparte Super-G. Den bisher einzigen Erfolg im Super-G hatte Sofia Goggia zum Abschluss des letzten Winters in Südkorea errungen.

Gisin verpasst Podest knapp

Michelle Gisin, die bestklassierte der sieben gestarteten Schweizerinnen, verpasste als Vierte das Podium um 22 Hundertstel. Die Engelbergerin befand sich nach ihrer Fahrt lange in der Leaderbox, ehe sie dann doch noch vom Podium gestossen wurde. Besser war sie im Super-G nur bei ihrem 2. Platz im Dezember in St. Moritz. Dieses Rennen im Engadin hatte Jasmine Flury gewonnen. Beim Finale schied die Bündnerin an derselben Stelle wie Lara Gut aus. Die übrigen Fahrerinnen von Swiss-Ski verpassten die Top 10.

Are (SWE). Weltcup-Super-G der Frauen: 1. Sofia Goggia (ITA) 1:07,92. 2. Viktoria Rebensburg (GER) 0,32. 3. Lindsey Vonn (USA) 0,53. 4. Michelle Gisin (SUI) 0,75. 5. Federica Brignone (ITA) 0,93. 6. Tina Weirather (LIE) 1,08. Ferner: 11. Joana Hählen (SUI) 1,50. 13. Wendy Holdener (SUI) 1,61. 15. Corinne Suter (SUI) 1,65. 18. Priska Nufer (SUI) 1,85. - Ausgeschieden u.a.: Lara Gut (SUI) und Jasmine Flury (SUI).

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