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Frauen-Rennen in Are abgesagt

Die Ski-Saison der Frauen ist beendet. Die Schweiz gewinnt die Nationenwertung und Brignone den Gesamtweltcup.

Zum ersten Mal in ihrer Karriere gewinnt Brignone den Gesamtweltcup.
Zum ersten Mal in ihrer Karriere gewinnt Brignone den Gesamtweltcup.
Alessandro Trovati, Keystone

Das grassierende Coronavirus sorgt bei den Frauen im Ski-Alpin für das vorzeitige Saisonende. Die drei angesetzten Rennen im schwedischen Are sind am Team Captains Meeting gestrichen worden. Der Ski-Weltverband FIS bestätigte dies am Mittwochabend.

Das Virus war auch der Grund, dass das Weltcupfinale in Cortina d'Ampezzo abgesagt wurde. Deshalb war ursprünglich Are als letzte Station in diesem Weltcup-Winter vorgesehen. Am Donnerstag hätte in Schweden der Parallelslalom, am Freitag der Riesenslalom und am Samstag der Slalom stattfinden sollen.

Brignone ist Gesamtweltcupsiegerin

Mit der Absage der Rennen steht auch die Gewinnerin des Gesamtweltcups fest. Und nach drei Jahren stammt sie nicht aus Amerika und heisst nicht Mikaela Shiffrin, sondern Federica Brignone.

Die 29-jährige Italienerin führte das Klassement bis zur Absage 153 Punkte vor der Amerikanerin an, die zuletzt wegen dem Tod ihres Vaters acht Rennen ausgelassen hatte. Shiffrin wollte eigentlich in Are zurückkehren und noch einmal an den Start gehen. Für Brignone ist der Gewinn der grossen Kristallkugel gleichbedeutend mit dem grössten Erfolg ihrer Karriere. Zudem ist sie die erste Italienerin in der Geschichte, die am Ende der Saison zuoberst steht.

Derweil sichert sich Brignone neben dem Gewinn der Gesamtwertung auch den Disziplinensieg im Riesenslalom. Im Slalom holt Petra Vlhova die kleine Kugel, zudem gewinnt die Slowakin die Wertung im Parallelslalom.

Schweiz beste Nation

Ausserdem ist durch die Absage der Rennen in Schweden klar, dass die Schweiz erstmals seit 1989 die Nationenwertung gewonnen hat. Zwei Rennen vor Schluss – die Männer fahren noch einen Slalom und einen Riesenslalom – liegt die Schweiz uneinholbar vor Österreich.

Corinne Suter führt ein starkes Schweizer Frauenteam an. (Bild: Alessandro Trovati/AP/Keystone)
Corinne Suter führt ein starkes Schweizer Frauenteam an. (Bild: Alessandro Trovati/AP/Keystone)

Wie stark die Hiesigen dieses Jahr abgeschnitten haben, zeigt ein Blick auf die Gesamtweltcuprangliste der Frauen. Gleich vier Schweizerinnen liegen zum Saisonende unter den besten acht. Die kleine Gruppe führt Corinne Suter als 4. an, gefolgt von Wendy Holdener (6.), Lara Gut-Behrami (7.) und Michelle Gisin (8.).

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