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Beat Feuz und die Angst vor dem Einreiseverbot

Eigentlich hätte Beat Feuz bei SRF zu Besuch sein sollen. Weil die Schweiz ein Corona-Hochrisikoland ist, war das aber nicht möglich.

Konnte nicht ins «Sportpanorama»: Beat Feuz.
Konnte nicht ins «Sportpanorama»: Beat Feuz.
Peter Klaunzer, Keystone
Der Schangnauer hätte seine kleine Kristallkugel präsentieren sollen.
Der Schangnauer hätte seine kleine Kristallkugel präsentieren sollen.
Keystone
Gar zwei Kugeln gewann Corinne Suter. Sie war die Beste im Super-G und in der Abfahrt.
Gar zwei Kugeln gewann Corinne Suter. Sie war die Beste im Super-G und in der Abfahrt.
Keystone
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Es hätte die grosse Kugel-Party werden sollen. Die vier Schweizer Disziplinensieger Corinne Suter (Super-G und Abfahrt), Loïc Meillard (Parallelrennen), Mauro Caviezel (Super-G) und Beat Feuz (Abfahrt) waren am Sonntagabend vom Schweizer Fernsehen ins «Sportpanorama» eingeladen, hätten ihre kleinen Kristallkugeln präsentieren sollen. Das Quartett erschien allerdings nicht komplett – Feuz musste zuhause bleiben, und wurde zeitweise zugeschalten.

Der Schangnauer lebt in Innsbruck, gemeinsam mit seiner Familie, und fürchtete, dass er aufgrund der neuen Einreisebestimmungen Österreichs nicht hätte heimkehren können. Offenbar war diese auch für Ausländer mit österreichischem Wohnsitz nicht garantiert. «Das Risiko war mir einfach zu gross», sagte Feuz in einer Liveschaltung zur Sendung.

Inside-Bericht der Ausgangssperre

Das SRF und der Skifahrer beide hätten zwar Abklärungen getroffen, doch eine klare Antwort habe niemand erhalten. «Gerade jetzt, wo die Skisaison früher zu Ende ist, war mir die Zeit mit meiner Familie doch zu wichtig, um das aufs Spiel zu setzen», so Feuz.

Er berichtete auch von der Ausgangssperre in Österreich: «Nur noch fürs Nötigste nach draussen. Einkaufen, Apotheke-Besuch, sonst sollte man es unterlassen.» Er sei gespannt wie lange es geht, bis in der Schweiz die gleichen Massnahmen getroffen werden: «Es ist traurig, aber ich hoffe, dass es schnell wieder vorbeigeht.»

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