Er liess Zurbriggen nach dem Training 25 Kilometer laufen

Karl Frehsner war berüchtigt für sein hartes Regime. Bald wird der «Wahnsinnige» 80 – und rast noch immer am Lauberhorn.

«Karl war streng, fürchterlich streng»: Pirmin Zurbriggen mit Cheftrainer Karl Frehsner 1989 in Colorado.

«Karl war streng, fürchterlich streng»: Pirmin Zurbriggen mit Cheftrainer Karl Frehsner 1989 in Colorado.

(Bild: Keystone)

Franz Heinzer, Abfahrtsweltmeister von 1991, sagt: «Als ­Trainer war er ein Verrückter, ein Wahnsinniger. Einer, der alles machte, um zu gewinnen.»

Daniel Mahrer, Kitzbühel-Sieger von 1989, meint: «Er war ein Visionär, hart und bedingungslos; seine Methoden würden ­heute nicht mehr toleriert.»

Pirmin Zurbriggen, der erfolgreichste Schweizer Skifahrer, ­berichtet: «Karl war streng, fürchterlich streng.»

Kurz vor halb acht lädt Karl Frehsner zum Frühstück. Er schäkert mit der Kellnerin, herzt eine Angestellte von Swiss-Ski, organisiert dem Gast Stuhl und Gedeck. Ist das tatsächlich der Mann, von dem man sich diese Räubergeschichten erzählt? Den viele Athleten gleichermassen bewunderten und zum Teufel schicken wollten? Er wirkt wie ein Opa, der dem Erstklässler eine Gutenachtgeschichte vorliest – wie ein Gute-Laune-Bär. Daher die Einstiegsfrage: «Karl Frehsner, wer sind Sie?»

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