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Enttäuschung für Cologna

Dario Cologna muss weiter auf den ersten Weltcupsieg auf Schweizer Boden warten. Der dreifache Olympiasieger beendet das Rennen über 15 km in der Skating-Technik auf dem 10. Rang.

Bester Schweizer, aber nicht auf dem Podest: Dario Cologna.
Bester Schweizer, aber nicht auf dem Podest: Dario Cologna.
Keystone

17 Sekunden verlor Dario Cologna im 15-km-Rennen auf Sieger Anders Glöersen. Ebenfalls Weltcup-Punkte holten von den Schweizern Jonas Baumann (17.) und Toni Livers (22.). An der Spitze feierten die seit Saisonbeginn überlegenen Norweger mit Glöersen, der vor einem Jahr in Davos den Sprint gewonnen hatte, Superstar Petter Northug (4,8 Sekunden zurück) und Chris Andre Jespersen einen Dreifach-Erfolg. Weltcup-Leader Martin Johnsrud Sundby lief auf den 6. Platz.

Bei den Frauen lief Seraina Boner auf den 16. Platz. Der Weltcup hat für Boner allerdings nicht uneingeschränkt die oberste Priorität. Am vergangenen Wochenende hatte sie auf die Rennen in Davos verzichtet und stattdessen in Livigno den ersten Lauf der Ski Classics über 35 km in der klassischen Technik gewonnen. Dass sie jedoch auch auf kürzeren Strecken und im weniger bevorzugten Skating-Stil eine ernst zu nehmende Konkurrentin ist, zeigte sie am Samstag in Davos. Über 10 km lief sie als Sechzehnte zu ihrem zweitbesten Weltcup-Resultat nach einem elften Platz im Januar in Szklarska Poreba – und doch wäre noch einiges mehr möglich gewesen.

Die 32-jährige Bündnerin hielt sich während des gesamten Rennens in den Top 8. Auf den letzten 2,2 km, als es bis ins Ziel fast nur noch abwärts ging, stürzte Boner jedoch und verlor noch acht Positionen. Letztlich verpasste sie ihren ersten Top-10-Platz im Weltcup trotzdem um nur gerade 8,2 Sekunden. Immerhin holte sich Boner die erste Hälfte der WM-Qualifikation für Falun im Februar.

An der Spitze revanchierte sich Marit Björgen für einige empfindliche Niederlagen gegen Landsfrau Therese Johaug. Die sechsfache Olympiasiegerin distanzierte die überraschende Deutsche Nicole Fessel um 19,9 Sekunden. Johaug, die in der klassischen Technik stärker ist, kam nur auf den sechsten Platz. Mit den Norwegerinnen Heidi Weng (3.), Ragnhild Haga (4.) und der Deutschen Claudia Nystad (5.) machten zwei Nationen die ersten sechs Plätze unter sich aus. Beste des Rests war die Finnin Riitta-Liisa Roponen als Siebte. Im Weltcup baute Björgen ihren Vorsprung auf Johaug wieder auf über 200 Punkte aus. Nathalie von Siebenthal verpasste als zweitbeste Schweizerin einen einen Weltcup-Punkt als 33. um gut acht Sekunden.

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