Die richtige Antwort von Didier Cuche

Der Neuenburger lässt die Polemiken um seine Busse hinter sich und feiert in Kvitfjell den ersten Saisonsieg im Super-G. Und: Er führt nun in der Disziplinenwertung.

Eine beeindruckende Reaktion: Didier Cuche lässt Polemiken hinter sich und gibt die Antwort auf der Piste.

Eine beeindruckende Reaktion: Didier Cuche lässt Polemiken hinter sich und gibt die Antwort auf der Piste.

(Bild: Reuters)

Die Führung im Abfahrts-Weltcup hat Didier Cuche am Samstag an Michael Walchhofer abtreten müssen. Dafür reist der 36-jährige Neuenburger nun als Leader in der Super-G-Wertung auf die Lenzerheide. Cuche hat vor dem Finale 68 Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Ivica Kostelic. Zwischen den beiden Routiniers liegt noch der verletzte Georg Streitberger. Der Gewinn der kleinen Kristallkugel für den besten Super-G-Fahrer wäre für Cuche, den Weltmeister von 2009, eine Premiere.

Cuche war auf der Piste Olympiabakken eine Klasse für sich und sorgte nur zwei Tage nach dem Abfahrtssieg von Shootingstar Beat Feuz für den nächsten Schweizer Erfolg. Vom Rummel um seinen Disput mit Fis-Renndirektor Günter Hujara liess sich Cuche nichts mehr anmerken. Er setzte sich vor vier Österreichern durch. Auf dem Podest wurde Cuche von Klaus Kröll (0,20 Sekunden Rückstand) und Joachim Puchner (0,34 Sekunden zurück) flankiert. Puchner sorgte für die Überraschung des Tages. Der 23-Jährige war in Chamonix Vierter in der Abfahrt geworden, im Super-G aber noch nie besser als 21. Hannes Reichelt und Michael Walchhofer belegten die Ränge 4 und 5.

Janka hat nur noch theoretische Chancen

Hinter Cuche, der seinen 17. Weltcupsieg und den fünften im Super-G feierte, war Carlo Janka als Neunter zweitbester Schweizer. Der Bündner büsste nur 0,28 Sekunden auf Puchner und das Podest ein. Janka hat damit nur noch theoretische Chancen auf den angepeilten Gewinn der Disziplinen-Wertung. Als Sechster liegt er 86 Punkte hinter Cuche zurück.

Patrick Küng egalisierte mit Rang 10 das beste Super-G-Resultat seiner Karriere, Beat Feuz und Ambrosi Hoffmann belegten die Plätze 18 und 20.

fal/si

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