Zum Hauptinhalt springen

Der Kreuzbandriss machte ihn zum Profi

Acht Monate wartete Halfpipe-Spezialist David Hablützel, ehe er sich wieder ein Snowboard unter die Füsse schnallte. Heute startet er am Burton European Open mit Ambitionen aufs Podest.

Anfang Jahr war es, als David Hablützel die neue Laaxer Halfpipe einweihte. Ob er der allererste Fahrer war, der in die neue, auf 200 Meter verlängerte und vergrösserte Halfpipe reinfuhr, ist nicht verbrieft. Sicher ist hingegen, dass der 18-Jährige als Erster darin einen Doublecork zeigte, einen Doppelsalto mit drei Schrauben. An sich nichts Aussergewöhnliches, schliesslich zeigte der Zumiker Tricks dieser Güteklasse schon vergangene Saison in Serie. Bei Olympia in Sotschi gelang ihm so der Sprung auf Rang 5, ein enormer Exploit. Und beim letzten Contest der Saison, dem US Open, winkte er als Dritter gar vom Podest. Ein perfekter Winter also? Leider nein. Kurz nach dem Wettkampf in Vermont ging Hablützel ein weiteres Mal an den Start. Bei einer Schanze sprang er zu kurz, spürte sogleich Schmerzen im Knie. Zuhause zeigten die Untersuchungen, dass er sich das Kreuzband gerissen und am Meniskus verletzt hatte. Acht Monate Aufbautraining bedeutete das für den Aufsteiger.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.