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Der Höllenritt auf der Streif

Welche Gefühle plagen die Skirennfahrer bei ihrer grössten Herausforderung: der Abfahrt in Kitzbühel. Ein Film gibt Einblicke.

Das Schlimmste, sagt Didier Cuche, sei der Start gewesen. Im Januar 1996 wagte er sich zum ersten Mal auf die Streif. Vor ihm waren fünf Fahrer an der Reihe, vier stürzten, der Helikopter kreiste über der Abfahrtspiste in Kitzbühel. «Ich wäre», erinnert sich Cuche zu Beginn des Films «Streif – One Hell of a Ride», «am liebsten wieder rückwärts aus dem Starthaus hinausgekrochen.»

Im alpinen Skisport ist oft von sogenannten Klassikern die Rede, aber Kitzbühel ist natürlich mehr. Kitzbühel ist ein Mythos, sagen sie, zumindest in Kitz­bühel, und es ist ja unbestritten: Das Rennen am Hahnenkamm ist eine riesige Herausforderung, begleitet vom grössten Spektakel im Skisport. Am Rennwochenende kommen 100'000 Zuschauer, die Organisatoren schütten diesmal 750'000 Schweizer Franken aus, mehr als überall sonst im Skizirkus. Am Samstag tragen sie die Abfahrt zum 75. Mal aus, und ein ­Jubiläum erfordert besondere Mass­nahmen. Die Regisseure Gerald Salmina und Tom Dauer haben einen Film gedreht, eben «Streif – One Hell of a Ride». Die Streif – ein Höllenritt.

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