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Der bunteste Hund im Skizirkus

Er fuhr mit grün gefärbtem Schnauz, verehrt Bob Marley, stänkert gegen die FIS – der Österreicher Manuel Feller bringt die Mauern der Monotonie zum Einsturz.

Eine Ausnahmeerscheinung: Manuel Feller ist kein normaler Athlet. (Bild: Instagram)
Eine Ausnahmeerscheinung: Manuel Feller ist kein normaler Athlet. (Bild: Instagram)

Mit dem Strom schwimmt Manuel Feller kaum einmal. Weil sich der Strom nicht immer in die richtige Richtung ­bewege. «Es könnte ein Wasserfall kommen. Und ich würde denken: Wäre ich bloss nicht wie alle anderen mitgeschwommen.»

So sagt es der österreichische Slalom- und Riesenslalomspezialist, seit Bode Miller wohl der bunteste Hund im Skizirkus, vielleicht der letzte Rock ’n’ Roller. Nicht nur wegen seines Baseballcap mit der Aufschrift «Love, peace, music», dem grün gefärbten Schnauz, den er trug, den weiten Hosen und dem wuscheligen Haar. Feller sieht nicht nur anders aus, er tickt auch anders als die Berufskollegen. «Scheissegal» sei es ihm, was andere über ihn denken würden.

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