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Défago, der Klassiker

Didier Défago gewann nicht oft, aber er war der Mann für die speziellen Momente und grossen Siege. Jetzt hört er mit 37 Jahren und nach 402 Weltcuprennen auf.

Dieser Mann ist ein Phänomen. In der letzten internationalen Abfahrt seiner langen Karriere brauchte es den Besten der gesamten Saison, um seinen Sieg zu verhindern: Didier Défago wurde beim Weltcupfinal in Méribel (Fr) Zweiter, geschlagen nur von Kjetil Jansrud, der sich nach der Weltcupwertung im Super-G die zweite Kristallkugel des Winters sicherte.

Heute steht Défago im Super-G letztmals im Weltcup am Start. Zum 402. Mal. Es ist das Ende einer grandiosen Karriere. Grandios sind dabei nicht die Zahl der Siege, die Konstanz. 5 Siege in 19 Weltcupjahren, das ist eher bescheiden. Aber der Walliser verstand es, die speziellen Momente zu nutzen, er war der Mann für die Abfahrtsklassiker: Défago wurde 2010 in Whistler Olympiasieger, er gewann im Januar 2009 innerhalb ­einer Woche in Wengen und Kitzbühel, er siegte 2011 in Bormio, für viele neben der Streif die schwierigste Strecke.

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