Cuche: Abrechnung statt Rücktritt

Der 36-jährige Neuenburger verkündete auf einer eigens einberufenen Medienkonferenz nicht seinen Rücktritt, sondern attackierte den Ski-Weltverband FIS frontal.

Video: skionline.ch

Vor den Augen seiner Eltern und seiner Brüder erklärte Cuche im Rahmen des Weltcup-Finales auf der Lenzerheide, der Streit mit FIS-Renndirektor Günter Hujara habe ihn stark aufgewühlt. Die Art und Weise, wie man ihn behandelt habe, sei nicht akzeptabel. Dennoch sei seine Motivation ungebrochen: «Das Positive überwiegt für mich persönlich ohne Frage. Es ist immer noch eine grosse Leidenschaft, die mich als Skirennfahrer antreibt. In diesem Sinne, werde ich meinen Rücktritt nicht bekannt geben.» Im Vorfeld der Medienkonferenz war heftig über den eventuellen Abgang des Schweizer Teamleaders spekuliert worden.

Cuche hatte in Kvitfjell gegenüber Hujara Kritik an einer in seinen Augen zu gefährlichen Passage geäussert. Diese trug ihm eine Busse in Höhe von 5000 Franken ein. Selbst über seinen Super-G-Sieg am Sonntag konnte sich der Schweizer nicht recht freuen. Mehr Schlagzeilen als sein Erfolg auf der Piste machte sein sofortiger Rücktritt aus der Athletenkommission.

ak

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