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Hütters traumhaftes Comeback – Gisin und Gut in Top Ten

Cornelia Hütter siegt in der Abfahrt in Lake Louise knapp vor Tina Weirather. Dritte wird Mikaela Shiffrin.

Cornelia Hütter feiert in Lake Louise ein starkes Comeback.
Cornelia Hütter feiert in Lake Louise ein starkes Comeback.
Don Emmert, AFP
Die Österreicherin erringt in ihrem ersten Rennen nach ihrem Kreuzbandriss gleich einen Sieg.
Die Österreicherin erringt in ihrem ersten Rennen nach ihrem Kreuzbandriss gleich einen Sieg.
Christophe Pallot/Agence Zoom/Getty Images
Top-Ten-Platz auch für Lara Gut. Die Tessinerin reiht sich auf Platz 9 ein.
Top-Ten-Platz auch für Lara Gut. Die Tessinerin reiht sich auf Platz 9 ein.
Frank Gunn/The Canadian Press, Keystone
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Cornelia Hütter feierte in der ersten der beiden Weltcup-Abfahrten in Lake Louise ein starkes Comeback. Die Österreicherin errang in ihrem ersten Rennen nach ihrem Kreuzbandriss gleich einen Sieg.

Hütter gewann 9 Hundertstel vor der Liechtensteinerin Tina Weirather, die ihrerseits ihre guten Trainingsleistungen erfolgreich umsetzen konnte. Dritte wurde völlig überraschend die Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die erst zum dritten Mal in einer Weltcup-Abfahrt angetreten war.

Eine solche Rückkehr schaffen nur ganz wenige. Im Januar erlitt Cornelia Hütter beim Super-G-Training in Saalbach einen Riss des vorderen Kreuzbandes, dazu riss sie sich auch den Innen- und Aussenmeniskus. Doch in Lake Louise kämpfte sie bei Schneefall und schlechter Sicht, als wäre nie etwas gewesen.

Und zur Verletzung kommt ja auch noch der Fakt, dass sie auf diesen Winter die Skimarke gewechselt hat, was gewöhnlich zusätzliche Anlaufzeit bedingt. Nicht so bei Hütter: Nach sechs Platzierungen auf dem Podest einer Abfahrt konnte die 25-Jährige einen nicht für möglich gehaltenen Erfolg bejubeln. Ihr erster Weltcupsieg war es aber nicht. Im März 2016 hatte sie beim Finale in Lenzerheide den Super-G gewonnen.

Zwei Schweizerinnen in den Top 10

Michelle Gisin und Lara Gut, auch sie nach ihrem Kreuzbandriss aus der letzten Saison erstmals wieder am Start einer Abfahrt, erreichten als beste Schweizerinnen die Plätze 8 und 9. Gisin, mit Nummer 28 gestartet, zeigte eine beherzte Fahrt. Trotz teils groben Fehlern war die Engelbergerin schnell. Ihr bestes Abfahrts-Ergebnis, das sie im vergangenen März in Südkorea realisierte, verpasste sie nur um einen Rang. Und auch Lara Gut durfte mit ihrem ersten Auftritt nach ihrer schweren Verletzung zweifellos zufrieden sein.

Auch Corinne Suter, die unmittelbar vor Jasmine Flury 16. wurde, hätte sich in den Top 10 einreihen können. Die Innerschweizerin hängte aber mit dem Arm an einem Tor ein und verlor dabei viel Schwung.

Lindsey Vonn, die 18-fache Gewinnerin von Lake Louise, schied spektakulär aus. Die Amerikanerin durchschlug mehrere Sicherheitszäune, konnte aber nach ihrem Unfall wieder auf den eigenen Ski ins Tal fahren.

Resultate: 1. Cornelia Hütter (AUT) 1:48,53. 2. Tina Weirather (LIE) 0,09 zurück. 3. Mikaela Shiffrin (USA) 0,30. 4. Elena Fanchini (ITA) 0,64. 5. Jacqueline Wiles (USA) 0,75. 6. Sofia Goggia (ITA) 0,76. 7. Viktoria Rebensburg (GER) 0,89. 8. Michelle Gisin (SUI) 0,97. 9. Lara Gut (SUI) 1,07. 10. Breezy Johnson (USA) 1,23.

Ferner: 12. Christine Scheyer (AUT) 1,38. 13. Ester Ledecka (CZE) 1,53. 15. Stephanie Venier (AUT) 1,66. 16. Corinne Suter (SUI) 1,73. 17. Jasmine Flury (SUI) 1,82. 18. Johanna Schnarf (ITA) 1,96. 21. Anna Veith (AUT) 2,11. 25. Denise Feierabend (SUI) 2,41. 30. Priska Nufer (SUI) 2,88. 35. Joana Hählen (SUI) 3,28. - 53 Fahrerinnen gestartet, 52 klassiert. - Ausgeschieden: Lindsey Vonn (USA). - Nicht gestartet: Laurenne Ross (USA).

SDA/nag

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