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Wenger in Führung - Abderhalden überstand brenzlige Situationen

Am Eidgenössischen Schwingfest in Frauenfeld liegen nach dem ersten Viertel des Wettkampfs noch alle Favoriten im Rennen.

Titelverteidiger Jörg Abderhalden musste allerdings in beiden Gängen brenzlige Situationen überstehen - sowohl im Top-Duell des Anschwingens gegen Kilchberg-Sieger Christian Stucki, das mit einem "Gestellten" endete (je 8,75), als auch gegen den Innerschweizer Martin Koch, den der dreifache König nur mit Mühe bezwingen konnte.

Aus dem Favoritenkreis konnten sich auch Christian Stucki, Philipp Laimbacher, Matthias Sempach, Nöldi Forrer (König von 2001), Christian Schuler, Martin Grab, Christoph Bieri, Kilian Wenger und Matthias Glarner in der Spitzengruppe festsetzen. Letzterer fügte im 1. Gang Stefan Fausch, dem Schlussgang-Verlierer am Eidgenössischen 2007, eine schmerzhafte Niederlage zu. Auf Kurs ist auch der beliebte Routinier Hans-Peter Pellet.

Die Führungsposition hat der 20-jährige Berner Kilian Wenger inne. Seine beiden Siege wurden mit 9,75 Punkten (gegen Bruno Gisler) beziehungsweise der Maximal-Note von 10,0 (gegen Ivo Laimbacher) belohnt.

Die besten Schwinger konnten bei hervorragenden äusseren Bedingungen antreten. Noch zu Beginn des Festes, um 8 Uhr, waren die Verhältnisse nicht ideal gewesen. In der Thurgau-Arena hatte sich hartnäckig Nebel festgesetzt. Dieser verzog sich glücklicherweise bald.

Am Eidgenössischen werden pro Tag vier Gänge geschwungen. Die Entscheidung fällt am späteren Sonntagnachmittag.

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