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Zürcher Meeting mit katastrophalen TV-Quoten

Stell dir vor es ist Leichtathletik-Meeting und keiner schaltet ein: Trotz Olympiasieger-Grossaufmarsch schauten auf SF2 nur 388'000 Menschen Weltklasse Zürich.

Seit Beginn der systematischen Erfassung der Zuschauerzahlen im Jahr 1985 war die Quote noch nie so tief. Zu denken geben muss den Verantwortlichen auch der Marktanteil von nur 27,1 Prozent. Gerade noch jeder vierte TV-Zuschauer sah sich am Freitagabend die Übertragung an. Dabei war das Wettkampfprogramm TV-gerecht auf zwei (statt bisher fast drei) Stunden komprimiert worden.

In seinen besten Zeiten erreichte das Meeting Werte von knapp einer Million Zuschauern. Im letzten Jahr fiel die Quote erstmals seit langem unter eine halbe Million (484'000), doch betrug der Marktanteil immer noch repräsentative 48,6 %. Der Absturz in diesem Jahr wirft Fragen auf. Ist eine (olympische) Übersättigung die Ursache für den massiven Rückgang, der Mangel an Schweizer Top- Athleten oder gar der latente Zweifel an der Glaubwürdigkeit der erzielten Leistungen?

si/cal

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