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Grosse Ehre für Gut und Cancellara

Die Würfel sind gefallen: Lara Gut und Fabian Cancellara sind in Zürich zu den Sportlern des Jahres 2016 gekürt worden.

Auf dem roten Teppich: An den Sports Awards im Leutschenbach wurden am Sonntag die besten Sportler des Jahres ausgezeichnet (Beachvolleyballerin Joana Heidrich). (18. Dezember, 2016)
Auf dem roten Teppich: An den Sports Awards im Leutschenbach wurden am Sonntag die besten Sportler des Jahres ausgezeichnet (Beachvolleyballerin Joana Heidrich). (18. Dezember, 2016)
Sabina Bobst
Schlusspunkt seiner Karriere: Fabian Cancellara wird nach 2008 zum zweiten mal Sportler des Jahres.
Schlusspunkt seiner Karriere: Fabian Cancellara wird nach 2008 zum zweiten mal Sportler des Jahres.
Ennio Leanza, Keystone
Gefühlvoll: Der Schweizer Musiker Gustav.
Gefühlvoll: Der Schweizer Musiker Gustav.
Manuel Lopez
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Die Schweizer Sportler des Jahres 2016 heissen Fabian Cancellara und Lara Gut. Die beiden erhielten die Auszeichnung im Rahmen der Credit Suisse Sports Awards in Zürich. Cancellara setzte sich relativ knapp gegen Mountainbiker Nino Schurter und US-Open-Sieger Stan Wawrinka durch. Der Berner hatte die Auszeichnung bereits 2008 entgegen nehmen dürfen. Mit Tränen in den Augen und unter Standing Ovations wurde der zurückgetretene Cancellara vom Publikum verabschiedet.

Das Tessiner Ski-Ass Lara Gut gewann die Wahl klar vor Kunstturnerin Giulia Steingruber und Triathletin Nicola Spirig. Mit ihren Ergebnissen im vergangenen Winter lieferte Gut genügend Argumente, um als beste Schweizer Sportlerin 2016 ausgezeichnet zu werden. Als erste Schweizer Alpine seit 21 Jahren und Vreni Schneider – und als erst siebente Fahrerin von Swiss-Ski überhaupt – durfte sie die grosse Kristallkugel entgegennehmen. Dazu entschied sie die Super-G-Wertung für sich.

Erneut die leichten Ruderer

Zum Team des Jahres wurden zum zweiten Mal in Folge die Ruderer des Leichtgewichts-Vierers gewählt. Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr setzten sich klar vor dem Tennis-Doppel Timea Bacsinszky/Martina Hingis und den Beachvolleyballerinnen Joana Heidrich/Nadine Zumkehr durch.

Der Leichtgewichts-Vierer war an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro seiner Favoritenrolle als Welt- und Europameister auf eindrückliche Art und Weise gerecht geworden. Es war für die Schweizer Ruderer die erste Olympia-Goldmedaille seit 1996, als Xeno Müller im Skiff und der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Michael und Markus Gier das oberste Podest bestiegen hatten.

Hugs eindrückliche Serie

Als Newcomer des Jahres wurde Armon Orlik ausgezeichnet. Der 21-jährige Bündner Schwinger, der am Eidgenössischen Schwingfest in Estavayer bis in den Schlussgang vorgestossen war, setzte sich im Rahmen der Credit Suisse Sports Awards gegen die Tennisspielerin Viktorija Golubic und die Schützin Nina Christen durch.

Der Trainer des Jahres heisst Zoltan Jordanov; der ungarisch-englische Doppelbürger führte die Turnerinnen Ariella Käslin und Giulia Steingruber an die Weltspitze. Steingruber zeichnete in Rio de Janeiro mit Bronze am Sprung für die erste Olympia-Medaille einer Schweizer Kunstturnerin verantwortlich. Nun ist die Zeit des 64-jährigen Jordanov beim Schweizer Verband nach gut neun Jahren aus Altersgründen zu Ende.

Bei den Behindertensportlern gewann zum vierten Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt Marcel Hug. Der Rollstuhl-Leichtathlet holte an den Paralympics in Rio de Janeiro Gold über 800 m und im Marathon.

SDA/fal

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