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Warriors sind die verdienten Champions

Die Golden State Warriors gewinnen erstmals seit 1975 den NBA-Titel. Das Basketballteam aus Oakland entscheidet die Finalserie gegen die Cleveland Cavaliers 4:2 für sich.

Geschafft: Die Golden State Warriors sind der neue Meister in der NBA. (16. Juni 2015)
Geschafft: Die Golden State Warriors sind der neue Meister in der NBA. (16. Juni 2015)
Keystone
Das Team aus Kalifornien gewinnt bei den Cleveland Cavaliers 105:97 und setzt sich in der Finalserie mit 4:2 Siegen durch. Einer der Leistungsträger des neuen Meisters ist Stephen Curry (r.). (16. Juni 2015)
Das Team aus Kalifornien gewinnt bei den Cleveland Cavaliers 105:97 und setzt sich in der Finalserie mit 4:2 Siegen durch. Einer der Leistungsträger des neuen Meisters ist Stephen Curry (r.). (16. Juni 2015)
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Die Warriors sind ein würdiger und verdienter Champion. Das Team ist bereits in der Regular Season die beste Mannschaft gewesen.
Die Warriors sind ein würdiger und verdienter Champion. Das Team ist bereits in der Regular Season die beste Mannschaft gewesen.
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Die Golden State Warriors setzten sich auswärts mit 105:97 durch und hatten die Partie weitgehend im Griff. Nach den ersten zwölf Minuten führten die Gäste trotz eines 2:7 zu Beginn mit 28:15. Zwar kämpfte sich Cleveland wieder heran und ging zu Beginn des dritten Viertels gar 47:45 in Führung. Golden State reagierte jedoch mit neun Punkten in Serie, worauf Cleveland nur noch zweimal bis auf fünf Zähler herankam. Die Warriors verdankten den Sieg einem deutlichen Plus an erfolgreichen Dreipunkte-Würfen (13:6).

Zum entscheidenden Erfolg steuerten Stephen Curry und Andre Iguodala je 25 Punkte bei. Curry, der wertvollste Spieler der Qualifikation, verbesserte in den Playoffs den Punkteschnitt von 23,8 auf 28,3 und war damit der beste Werfer seines Teams. Zum MVP der Finalserie wurde allerdings Iguodala gewählt. Der 31-jährige Guard-Forward gehörte bis auf die letzten drei Partien während der gesamten Saison nie zur Startformation. Iguodala erzielte in den sechs Finalspielen 98 Punkte, nachdem er in der Regular Saison auf einen Schnitt von 7,8 gekommen war. Zusätzlich hatte er die Aufgabe, Clevelands Superstar LeBron James zu bewachen.

Ein würdiger Meister

Der Titel von Golden State ist mehr als verdient. Die Equipe aus Kalifornien, die ihrem Namen alle Ehre machte, war bereits in der Qualifikation mit 67 Siegen in 82 Spielen die beste Mannschaft. Mehr Siege in einer Saison als die 83 der Warriors feierten bislang einzig die Chicago Bulls (1995/96 und 1996/97), wobei beide Male Kerr zum Team gehörte. Insgesamt wurde die Franchise zum vierten Mal NBA-Champion.

Die Cavaliers konnten die Verletzungen der All-Stars Kyrie Irving und Kevin Love nicht kompensieren, sie waren zu abhängig von LeBron James, der mit einem Punkteschnitt von 30,1 überragende Playoffs spielte. Im Final warf er total 215 Punkte und ihm gelang zweimal ein Triple-Double. James war im vergangenen Jahr von den Miami Heat nach Cleveland zurückgekehrt. Er stand zum fünften Mal in Serie im Endspiel – mit Miami holte er 2012 und 2013 den Titel.

si

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