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Slalom-Weltcupsiegerin schwer gestürzt

Die Österreicherin Marlies Schild hat sich beim Training auf dem Rettenbachferner-Gletscher bei Sölden einen Beinbruch zugezogen.

Die Slalom-Weltcupsiegerin der vergangenen beiden Jahre zog sich einen Bruch des linken Schien- und Wadenbeins zu.

Für die 27-Jährige dürfte damit die WM-Saison schon zu Ende sein, bevor sie begonnen hat. Die Salzburgerin, die mit Benjamin Raich liiert ist, gewann in ihrer Karriere 20 Weltcup-Rennen. An Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen holte sie insgesamt sieben Medaillen.

Einfädler im Training

Die schwere Verletzung war das Resultat eines Einfädlers auf einem Riesenslalom-Kurs mit anschliessendem Sturz. «Schien- und Wadenbein sind mit Sicherheit ab», erklärte ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl.

Schild wurde mit dem Helikopter nach Innsbruck geflogen, wo eine genauere Untersuchung vorgenommen wird. Erst danach werde man laut Auskunft des Österreichischen Skiverbands abschätzen können, wie lange Schild pausieren muss.

«Ich hoffe, dass die Frakturen nicht kompliziert sind. Doch diese Saison kann sie abhaken», betonte Mandl, für den die Verletzung «doppelt bitter» ist, «weil es eine der Besten in unserem Team erwischt hat».

si/str

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