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Schweizer Handballer vergaben Sieg

Die Schweizer Nationalmannschaft verpasste eine grosse Chance: Gegen den vierfachen Olympiasieger verlor die SHV-Auswahl auf bittere Art 30:31.

Das entscheidende Tor mussten die Schweizer vier Sekunden vor Schluss hinnehmen. Alexej Rastwortsew markierte das Siegtor.

Vor 1800 Zuschauern forderten die Schweizer dem Favoriten alles ab. Nach einem glänzenden Start und dank einer Angriffseffizienz von über 80 Prozent führte das Team von Goran Perkovac nach zehn Minuten 9:3. In der zweiten Hälfte erhöhten die starken Gastgeber den Vorsprung bis zur 36. Minute gar auf 22:14. Die Russen reagierten auf den unerwarteten Zwischenstand mit Härte und einigen Fouls. Als es ihnen aber gelang, den überragenden Manuel Liniger zu stoppen, kam es zum Umschwung. Liniger war als zwölffacher Torschütze und Gegenstossspezialist massgeblich am lange grandiosen Auftritt der Schweizer beteiligt.

Als die Kräfte aber schwanden und die Russen dem Aussenseiter keine Breaks mehr ermöglichten, erlitten die Schweizer einen fatalen Einbruch. Trotz dem schleichenden Abbau in der zweiten Hälfte lag der goldene Punktgewinn bis zur Schlussminute im Bereich des Möglichen. Iwan Ursic glich Russlands erste Führung in der 59. Minute 25 Sekunden vor Schluss nochmals aus, ehe die routinierte Sbornaja den letzten Angriffszug zur endgültigen Wende nutzte.

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