«Nun zeige ich, wer der wirkliche Michael Phelps ist»

Er ist 23-facher Schwimm-Olympiasieger. Aber er hatte eine schwierige Kindheit, er bekam Depressionen, hatte sogar Suizidgedanken. Heute erzählt er, wie er aus dem Tief fand.

Michael Phelps (32) hat auch nach dem Rücktritt ein verrücktes, hektisches Leben – er brauche das. Foto: Simon Bruty (Getty Images)

Michael Phelps (32) hat auch nach dem Rücktritt ein verrücktes, hektisches Leben – er brauche das. Foto: Simon Bruty (Getty Images)

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23 Goldmedaillen – olympischer Rekord. Wo sehen Sie sich in der viel diskutierten Frage nach dem grössten Sportler der Geschichte?
Meine Schwimmkarriere ist zwar ein ­erstaunlicher und grosser Abschnitt meines Lebens. Ich war fähig, mir meine Träume zu erfüllen. Aber wenn ich in zwanzig Jahren einmal auf mein Leben zurückblicke, würde ich gerne glauben, dass ich einst für bessere und grössere Dinge in Erinnerung bin.

Wofür zum Beispiel?
Meine neuen Leidenschaften sind die mentale Gesundheit sowie die Sicherheit der Kinder im Wasser. Ich habe selber Zeiten schwerster Depressionen erlebt. Bei der letzten wollte ich gar nicht mehr leben. Ich weiss, wie es sich anfühlt, am finstersten Ort zu sein, den du dir vorstellen kannst. Aber es gibt Wege, wie man aus dieser Lage wieder herausfindet und noch alles erreichen kann, was man will. Ich fühle mich in der Lage, anderen das Leben zu retten, sie positiv zu beeinflussen und in vieler Hinsicht zu helfen. Das ist etwas, das mich packt und mir mehr bedeutet als eine Gold­medaille.

Interessiert Sie die Frage nach dem grössten Athleten der Geschichte – dem GOAT, wie dieser in den USA genannt wird – gar nicht?
Sie zu beantworten, ist schwierig. Es gibt so viele Sportarten und Meilensteine, die verschiedene Leute erreicht haben. Schauen sie sich Tiger Woods im Golf an, Roger Federer im Tennis, Michael Jordan im Basketball, Payton Manning im Football, Messi und Ronaldo im Fussball, Usain Bolt . . . Wir leben in einer Ära, in der wir das Beste des Besten in jedem einzelnen Sport sehen. Ich weiss nicht, wer der beste Athlet, der grösste Star der Sportwelt ist. Ich persönlich schaute immer zu Michael Jordan auf. Wenn Sie mich fragen, ist er der Original-GOAT.

Wo sehen Sie sich selber?
Mein grösstes Ziel war immer, den Schwimmsport zu verändern, abgesehen von den Medaillen. Und ich habe realisiert: Ja, der Sport hat sich gewandelt, dieses Ziel habe ich erreicht. Aber es gibt so vieles mehr, was ich bewirken kann, und das fasziniert mich mehr.

Was haben Sie im Schwimmen bewirkt?
Schauen Sie: Ich sitze jetzt hier in der Schweiz an einem grossen Golfturnier und spreche mit Reportern. Vor zehn, zwanzig Jahren hätte sich hier keiner um einen Schwimmer geschert. Um das Jahr 2000 begann sich dieser Sport etwas zu entwickeln, dank Leuten wie Thorpe, Van den Hoogenband, Rosolino, einigen Amerikanern. Und doch war damals ­alles anders. Heute haben wir Schwimmstars auf der Titelseite von Magazinen. Wir haben Power wie noch nie. Trotzdem betrachten noch immer viele Leute Schwimmen als Sport, der alle vier Jahre stattfindet, und das stört mich. Mein Ziel ist es, dass Schwimmen überall so populär wird wie in Australien, und ich habe das Gefühl, wir sind auf dem richtigen Weg. Langsam erhalten wir die Aufmerksamkeit und die Anerkennung, die wir verdienen. Denn Schwimmer trainieren ihr ganzes Leben lang wöchentlich sechs oder sieben Tage, um sich auf Olympische Spiele vorzubereiten, vielleicht sogar nur auf ein Rennen.

Haben Sie von der gestiegenen Popularität auch letztes Jahr in Rio etwas gemerkt?
Jene Spiele waren für mich die erfreulichsten, wenn auch nicht die besten. Ich war zum ersten Mal in der richtigen mentalen Verfassung, um zu realisieren, dass sich das Schwimmen verändert hat. Ich glaube, man konnte sehen, dass ich wirklich happy war. Ich sprach mit jeder einzelnen Person im olympischen Team. Leute erzählten mir, sie hätten Poster von mir an der Wand gehabt, als sie aufwuchsen. Das waren coole Momente. Weil ich mit eigenen Augen sah, dass sich meine Ziele erfüllten. Deshalb werde ich auch sicher kein Comeback mehr geben. Weil es keine Spiele geben kann, die Rio für mich übertreffen könnten. Ich trat zum richtigen Zeitpunkt zurück. Und es ist mir bewusst geworden, dass ich mehr bin als ein Kid, das ins Wasser hüpft und im Pool hin- und herschwimmt.

Nach Olympia 2012 in London traten Sie erstmals zurück. Was war damals anders als jetzt?
Damals hasste ich das Leben grundsätzlich. Ich konnte nichts finden, was mich glücklich machte. Ich erinnere mich an eine Phase, als ich fünf Tage lang in meinem Zimmer sass, nichts ass, nichts tat, mit niemandem sprach, gar nicht mehr da sein wollte. Ich erreichte einen Punkt, an dem ich sagte: Das ist Scheisse, was mache ich überhaupt hier?

Können Sie erklären, wie Sie an diesen finsteren Ort gerieten?
Ich schleppte vieles mit mir herum, über das ich nie sprach. Sachen über meinen Vater, die ich zwanzig Jahre lang verdrängte. Meine Eltern hatten sich getrennt, ich sah meinen Vater nie, konnte nie mit ihm sprechen. Das war etwas, was mich wirklich verletzte. Dieses Gewicht herumzutragen und zu sehen, wie es schwerer und schwerer wurde, wie die Depressionen kamen . . .

Wie fanden Sie aus diesen heraus?
Irgendwann schaute ich zurück und sagte mir: Mein Leben ist erstaunlich, wie kann ich mich überhaupt beklagen und nicht mehr hier sein wollen? Ich habe eine gute Familie, grossartige Freunde. Da beschloss ich, einigen Ballast abzuwerfen. Es war ein Prozess, wie wenn du einen Computer auseinandernimmst und ihn neu zusammensetzt, Stück für Stück. Ich begann, darüber zu reden, ich wurde verletzlich. Dieses Wort macht vielen ­Leuten Angst. Aber für mich war es eine Wohltat. Ich fand heraus, wer ich wirklich bin. Ich konnte wieder in den ­Spiegel schauen, und es gefiel mir, was ich sah. Ich wünschte, ich hätte es früher getan.

Fanden Sie diesen Weg selber?
Ich habe viel Unterstützung. Ich merkte auch, dass einige Leute für mich nicht gut waren. Dafür hatte ich solche weg­gestossen, die es gut mit mir meinten. Ich war versteift und sagte: Ich brauche eure Hilfe nicht, lasst mich alleine, obwohl ich Hilfe gebraucht hätte. Ich fand auch heraus, welches meine wirklichen Freunde waren. Diese Erfahrung war prägend und hat mir, ehrlich gesagt, das Leben gerettet.

Wie geht es Ihnen heute?
Ich bin mental in einer viel besseren Verfassung. Ich bin glücklich mit meiner Familie, habe einen gesunden Jungen und eine fantastische Frau, die zum zweiten Mal schwanger ist. Es gibt so vieles, was besser ist als vor vier Jahren.

Könnte man sagen: Sie sind menschlicher geworden?
Das ist eine gute Art, es auszudrücken. Ich habe mir erlaubt, zu zeigen, dass ich ein menschliches Wesen bin. Vor 2014 war es, als ob ich eine Maske aufgesetzt gehabt hätte. Ich war nicht wirklich ich, versteckte mich. Nach all dem Elend, das ich erlebt hatte, war es ein unvergessliches Gefühl, dazusitzen mit der Einstellung: Nun zeige ich der Welt, wer der wirkliche Michael Phelps ist. Wem es gefällt, grossartig. Wem nicht, für den tut es mir leid. Ich bin authentisch geworden. Lange war ich nicht glücklich mit der Person, die ich im Spiegel sah. Ich hatte keine Selbstliebe, kein Selbstvertrauen. Ich sah mich als Kid, das in den Pool sprang und gut im Schwimmen war. Aber ich bin menschlich, wir alle sind menschlich.

Diese Botschaft ist Ihnen wichtig.
Ja. Es gibt inzwischen auch viel mehr Athleten, die sich öffnen, die über Druck und mentale Probleme sprechen. Ich möchte den Leuten helfen, zu verstehen, dass es okay ist, nicht okay zu sein. Ich garantiere Ihnen, dass es auch hier, in diesem VIP-Zelt, Leute mit Depressionen und Angstzuständen gibt. Wir alle sind menschlich, und wir brauchen einander, um durch das Leben zu ­kommen. Denn es ist herausforderungsreich.

Im Profisport sind solche Themen weitgehend tabu.
Ja, es wird missbilligt, Schwächen zu zeigen. Von uns wird erwartet, grosse ­Macho-Athleten zu sein, die mit allem umgehen können. Wenn wir nur eine kleine Schwäche zeigen, schmälert es vielleicht bereits unsere Leistung. Das ist falsch, so falsch. Auch ich war wirklich gut darin, Dinge von mir wegzuschieben. Aber dadurch summierte sich der Druck. In den USA öffnen sich inzwischen viele Athleten aus verschiedenen Sportarten und sind bereit, über Druck zu sprechen. Das finde ich gut.

Zu Ihrem heutigen Leben: Wie sieht das aus, ein Jahr nach dem Rücktritt? Was machen Sie, ausser mit Barack Obama Golf zu spielen?
(lacht) Es ist viel los. Neben der Beschäftigung mit der mentalen Gesundheit unternehme ich viel, um meine Stiftung zu stärken. Wir wollen Kindern helfen, gesund zu leben und im Wasser sicher zu sein. Es gibt zu viele Kinder und Erwachsene, die ertrinken, weil sie nicht schwimmen können. Dazu promote ich meine Marke mit Badekleidern und Schwimmutensilien. Vor vier Jahren hatte ich das noch gehasst, da wollte ich nichts mehr mit Schwimmen zu tun ­haben. Jetzt macht es mir Spass. Und ­etwas vom Wichtigsten ist für mich die Gesundheit und Fitness. Wenn ich nicht täglich trainiere und schwitze, bin ich nicht der bestmögliche Ehemann und Vater oder der härteste Arbeiter.

Ist Ihr Alltag ähnlich hektisch wie früher?
Mein Leben ist schon verrückt, geschäftig, hektisch. Wir fliegen jetzt in zehn Tagen um die Welt. Von hier aus geht es nach Dubai, dann nach China, dann nach Los Angeles und zurück nach Arizona, wo wir wohnen. Wir sind vielleicht zwei Wochen im Monat zu Hause. Aber ich brauche das. Mein Leben war schon immer: go, go, go. Keine Minute Pause. Mein Körper braucht das. Wenn ich mich nicht mit 110 Meilen pro Stunde bewege, fühle ich mich mies.

Sie kamen nach Crans, um ein Plauschgolfturnier zu spielen? Was ist dieser Sport für Sie?
Frustrierend . . . (lacht) Ich frage mich oft, warum ich damit überhaupt begonnen habe. Denn wenn man beginnt, wird man süchtig, will jeden Tag spielen. Aber man macht sich selber fertig, weil es so schwierig ist. Speziell jemand wie ich, der ein solcher Wettkämpfer ist. Natürlich wäre ich gerne ein super Golfer. Aber ich weiss, was es dazu braucht, und es fällt mir schwer, in meinem hektischen Leben dafür die nötige Zeit zu finden. Ich kann an einem Tag eine Runde mit 82 Schlägen spielen und bin glücklich, am nächsten Tag brauche ich 13 Schläge mehr und frage mich: Was zum Teufel war anders als gestern?

Schwimmen Sie noch oft?
Vielleicht zweimal pro Woche, wenn ich zu Hause bin, etwa eine oder zwei Meilen. Heute ist das für mich eine Form der Entspannung. Oft bin ich auch mit meinem Sohn Boomer im Wasser. Das macht Spass. Er ist erst 16 Monate alt, hat aber schon mit der Schmetterlingsbewegung begonnen. Wer weiss, vielleicht wird er ein Schwimmer.

Wie sind Sie als Vater?
Nach allem, was ich als Kind erlebt habe, werde ich meinen Sohn bei jedem Schritt begleiten. Ich weiss, was es heisst, keinen Vater zu haben. Es war verrückt, als wir Boomer kürzlich erstmals in die Spielgruppe brachten: Nachdem wir weggefahren waren, begannen ich und meine Frau zu weinen. Er war ja auch jede Minute mit uns gewesen, und dann war er plötzlich vier Stunden weg.

Mussten Sie im Rückblick für Ihre Erfolge einen hohen Preis bezahlen? Würden Sie es wieder so machen?
Jedes Ziel fordert Opfer. Ich opferte viel von meiner Kindheit, um das zu tun, was ich wollte. Ich war kein normaler Schüler und machte Dinge, die sich niemand vorstellen kann. Während langer Zeit lebte ich wie in einer Blase, war von allem abgeschirmt. Teilweise war es wohl auch diese Blase, die zu meinen Problemen führte. Dennoch würde ich nichts ändern. Auch wenn die harten Zeiten wirklich brutal waren. Aber ich brauchte diese Qualen wohl, um glücklich zu werden. Sie machten mich zu dem, was ich bin, und hoffentlich können andere davon lernen.

Wie stehen Sie als Rekordsieger heute zur olympischen Bewegung mit all ihren negativen Begleiterscheinungen: Doping, Korruption, Gigantismus, Verschwendung . . .
Ich habe erlebt, wie sich die Spiele seit 2000 veränderten. Am frustrierendsten ist das Thema Doping. Ich sah kürzlich den Film «Ikarus» (über das russische Staatsdoping, Red.) und bin froh, dass ein Whistleblower kam und alles aufdeckte. Es ist frustrierend für Athleten. Ich habe schon früher gesagt, dass ich überzeugt bin, dass ich in meiner gesamten olympischen Karriere nie in einem sauberen Feld geschwommen bin. Und wenn man so viel Energie und Zeit in etwas steckt und dann herausfindet, dass neben dir ein Betrüger schwimmt . . .

Was müsste geschehen?
Die Entwicklung der olympischen Bewegung muss von der Spitze aus verändert werden. Die Welt-Anti-Doping-Agentur muss aktiv werden, viele Leute müssen aktiv werden und Änderungen anstreben. Es kann doch im Sport nicht nur um Doping gehen. Irgendwann werde ich als Vater mit meinem Sohn eine Diskussion über Doping führen müssen. Das sollte nicht sein. Wir machen das, weil wir den Sport und den Wettkampf lieben. Schauen Sie sich Olympia doch an: Sie bietet Leuten aus allen Ländern die Gelegenheit, zusammenzukommen und Wettkämpfe auf höchster Ebene auszutragen. Ich war immer gerne im olympischen Dorf und erlebte, wie glücklich dort alle sind. Aber in der Dopingbekämpfung muss etwas geschehen. Es ist beschämend.

Was Olympia betrifft, spricht man heute mehr über Politik als Sport.
So läuft das in der Welt. Politik spielt überall mit. Was Dopingtests betrifft, würde ich gerne sehen, dass alle Athleten das durchmachen, was ich erlebte. Ich machte Hunderte von ihnen, wurde etwa vier- bis sechsmal im Monat getestet, Blut und Urin. Das war mir egal. Ich weiss, was ich im Pool machte. Alle sollten die gleichen Standards haben.

Denken Sie manchmal, eigentlich ist es absurd, dass ich 23 Gold­medaillen gewann, während die meisten ihr Leben lang umsonst um eine Bronzemedaille kämpfen?
Ich arbeitete eben härter als alle anderen, wollte es mehr. 2012 verdiente ich es nicht, die 200 Meter Delfin zu gewinnen, weil ich nicht die nötige Arbeit gemacht hatte – und gewann auch nicht. Ich wurde so erzogen: Wenn ich etwas wollte, hatte ich mir meinen Hintern aufzureissen, bis ich es geschafft hatte. Während fünf ­Jahren in Folge verpasste ich an keinem einzigen Tag mein Training.

Etwas Talent war aber schon auch dabei?
Talent gehört definitiv dazu. Das vielleicht Schwierigste ist, die richtige Einstellung zu finden. Damit haben viele Mühe. Ich schaute nur auf mich und wusste: Wenn ich in der Vorbereitung ­alles machte, was ich konnte, würde es herauskommen, wie ich es erwartete. Ich entschuldige mich nicht dafür, dass ich all diese Medaillen gewann. Ich arbeitete jeden Tag so hart ich konnte, weil ich der Beste sein wollte. Ich war bereit, dafür Opfer zu bringen. Viele sind dies nicht. Ich glaube, die grössten Athleten sind auch die härtesten Arbeiter. Sie sind bereit, zu arbeiten, auch wenn sie gar nicht wollen. Ich wachte auch nicht jeden Tag auf und rannte freudig zum Pool. Ich tat es, weil ich wusste, dass es nötig war, um meine Ziele zu erreichen.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 12.09.2017, 21:34 Uhr

Phelps in der Schweiz

Verregnete Premiere

Das Interview mit Michael Phelps kam durch die Vermittlung von Omega zustande, die den Amerikaner als Markenbotschafter verpflichtet hat und am Golfturnier in Crans-sur-Sierre als Titelsponsor auftritt. Der Handicap-12-Spieler nahm im Wallis ­zusammen mit anderen Bekanntheiten – etwa der Eishockeylegende Peter Forsberg – am erstmals durchgeführten «Celebrity Masters» teil, das wegen Dauerregens am Samstag auf einen Putting-Wettbewerb reduziert wurde. Phelps war mit Frau Nicole angereist, einer ehemaligen Miss California, die er im Juni 2016 in einer privaten Zere­monie geheiratet hat. Im Monat zuvor waren die beiden Eltern geworden. Ihr Sohn Boomer kam nicht mit ins Wallis. «Er ist zu Hause und vergnügt sich mit seiner Grossmutter», sagte Phelps, der schon 2013 Gast am grössten Schweizer Golfturnier gewesen war. (rst)

Goldrausch

49 WM- und Olympiatitel, 39 Weltrekorde

Michael Fred Phelps kam am 30. Juni 1985 in Baltimore (Maryland) zur Welt, wo er aufwuchs. Er litt an einer Aufmerksamkeits­störung (ADHS), weshalb er zu schwimmen begann. Mit 28 Medaillen, davon 23 goldenen und 13 als Einzelschwimmer, ist er der erfolgreichste Olympionike. Dazu holte er 26-mal WM-Gold und brach 39 Weltrekorde, davon 10 mit der Staffel. Er qualifizierte sich schon als 15-Jähriger für Olympia. Der 1,93 m grosse Amerikaner geriet 2004 in die Schlagzeilen, als er wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet wurde. 2009 wurde er beim Marihuana-Konsum fotografiert und vom US-Verband drei Monate gesperrt. 2012 trat er zurück, kam aber für Rio 2016 zurück. 2008 gründete er eine Stiftung, um das Schwimmen und einen gesunden Lebensstil zu fördern. Seit 2017 gehört er zum Vorstand von Medibio, einer Firma, die auf die Behandlung mentaler Störungen spezialisiert ist. (rst)

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