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Mit einem blauen Auge im Viertelfinal

Dank einem erzitterten 10:7 gegen Norwegen hat sich die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft an der WM in Göteborg direkt für den Viertelfinal qualifiziert.

Michael Zürcher erzielt den wichtigen Shorthander zum 7:5.
Michael Zürcher erzielt den wichtigen Shorthander zum 7:5.
Keystone

Das letzte Gruppenspiel gegen den Weltranglisten-Fünften avancierte zu einem Offensivspektakel mit vielen sehenswerten Toren. Als die Schweiz kurz nach Wiederaufnahme des zweiten Drittels durch Markus Gerber, Christoph Meier und Florian Bolliger drei Tore innert zwei Minuten erzielte und auf 4:1 davonziehen konnte, schien eine Vorentscheidung gefallen. Dass dies jedoch nicht der Fall war, hatte vor allem zwei Gründe: Zum einen luden die Schweizer nach ­einem erzielten Treffer den Gegner mit individuellen Fehlern regelrecht zum Toreschiessen ein, zum anderen hatten die Norweger Willy Fauskanger in ihren Reihen. Fauskanger ist im internationalen Unihockey eine angesehene Figur: Als einziger Spieler überhaupt hat der mittlerweile 38-Jährige an allen bisherigen zehn Weltmeisterschaften teilgenommen und mit 51 WM-Spielen so viele bestritten wie kein anderer. Gegen die Schweiz präsentierte sich der Routinier in Hochform, erzielte vier Tore und überholte damit in der ewigen WM-­Skorerliste mit nun 82 Punkten den Schweizer Rekordinternationalen Mat­thias Hofbauer (81).

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