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Missglückter Start für Schweizer Eisprinzessin

Sarah Meier ist in Peking der Start in ihren ersten Grand Prix der Saison missglückt. Nach zwei Fehlern belegt die Bülacherin nach dem Kurzprogramm nur Rang 7.

Die 24-jährige Eiskunstläuferin zeigte bei den Sprüngen ungewohnte Schwächen. Zu Beginn der Vorstellung machte sie beim Dreifach-Lutz einen «Step out». Zwar hängte sie in der Folge noch einen doppelten Toeloop an, wegen Zwischenschritten war es jedoch keine Kombination. Zudem stürzte sie wie bereits bei der Finlandia Trophy beim Dreifach-Rittberger, jenem Sprung, den sie seit langem wieder in ihre Programme aufgenommen hat.

Stark im künstlerischen Ausdruck

Trotz der technischen Mängel erreichte die EM-Zweite von 2007 und 2008 bei den Programmkomponenten für den künstlerischen Ausdruck die dritthöchste Punktzahl, womit das Potenzial des Sambas verdeutlicht wird. Der Stilwechsel scheint sich zu lohnen, die Choreografie vermochte jedenfalls zu begeistern. Mit 48,10 blieb Meier um 12,67 Zähler unter ihrer, bei der EM 2006 erzielten Bestleistung.

Damit dürfte es in der Kür vom Samstag sehr schwierig werden, noch aufs Podest zu kommen, was nötig wäre, um sich weiterhin realistische Hoffnungen auf den GP-Final der besten sechs zu machen - jede Läuferin nimmt nur an zwei GPs teil. Der Rückstand auf die drittplatzierte Finnin Laura Lepistö beträgt 10,50 Punkte. In Führung liegt wie erwartet die 18-jährige Südkoreanerin Kim Yu-Na (63,64), die schon bei «Skate America» triumphiert hatte, vor der Japanerin Kimi Ando (59,30), der Weltmeisterin von 2007.

si/fal

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