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Leaderwechsel beim Giro d'Italia

Der Spanier David Arroyo entthronte den Australier Richie Porte.

Vincenzo Nibali hat die 14. Etappe des Giro d'Italia über 205 km mit der Passage des Monte Grappa gewonnen. Nibali trug nach dem von seinem Team Liquigas gewonnen Mannschaftszeitfahren in Cuneo während drei Tagen die Maglia rosa. Nun gelang dem gebürtigen Sizilianer der erste Etappensieg im Giro. Diesen Erfolg holte sich der Italiener dank seinen Steuerkünsten und seinem Wagemut. In der über 20 km langen Abfahrt vom Monte Grappa ins Ziel in Asolo vermochte Nibali seine Landsleute Michele Scarponi, Ivan Basso sowie den australischen Strassenweltmeister Cadel Evans hinter sich zu lassen.

Dieses Trio hatte sich zusammen mit Nibali im Aufstieg zum Monte Grappa von den Gegnern absetzen können und damit die Korrektur des Ergebnisses der denkwürdigen Schlechtwetterfahrt nach L'Aquila eingeleitet, als die Favoriten gleich zwölf Minuten eingebüsst hatten. Den Härtetest im 19 km langen Anstieg zum Monte Grappa nicht ganz bestanden Alexander Winokourow (Kas) und Carlos Sastre (Sp), der als schlechter Techniker in der Abfahrt zusätzlich Zeit einbüsste.

Nach drei Tagen in der Maglia rosa lief für Richie Porte die Zeit an der Spitze der Gesamtwertung ab. Der Australier rutschte auf den 2. Gesamtrang ab. Ohne die grosse Unterstützung durch seinen Teamkollegen Chris Anker Sörensen (Dä) wäre Porte noch deutlich weiter ins Hintertreffen geraten. Neu ins Leadertrikot schlüpfte der vorherige Gesamtzweite David Arroyo, der wohl ebenfalls ein Leader auf Zeit sein dürfte. Arroyo ist seit dem Gesamtsieg von Alberto Contador 2008 der erste Spanier, der die Maglia rosa überstreifen konnte.

si

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