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«Ich setzte mich heulend ins Auto»

Am nächsten Samstag findet der Ironman Hawaii statt. Titelverteidiger Sebastian Kienle über die höchsten Hürden, seinen grossen Konkurrenten und sein Einkommen.

Am Ziel: Sebastian Kienle bei seinem Hawaii-Sieg 2014.
Am Ziel: Sebastian Kienle bei seinem Hawaii-Sieg 2014.
Keystone

Eine Kleinstadt unweit von Stuttgart, Ende August. Es nieselt und ist neblig. In einem Einfamilienhausquartier ist ein Kleinbus parkiert, «King of Kona» ist in grossen Lettern daraufgeschrieben. Weniger exotisch könnte die Umgebung kaum sein, sie ist ein krasser Gegensatz zum Schauplatz von Sebastian Kienles wichtigstem Erfolg: Vor einem Jahr wurde der 31-Jährige auf Hawaii Weltmeister über die Ironman-Distanz (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad und 42 Kilometer Laufen). Es war der vorläufige Höhepunkt für den Triathleten, in dessen Karriere es praktisch nur aufwärts ging. Obwohl er bis heute mit einem Handicap kämpft: Er ist nur ein mässiger Schwimmer. Die Schwäche kompensiert er mit seiner Dominanz auf dem Rad und seiner Solidität als Läufer.

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